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Archiv der News zur Firma Neumann und den Produkten.
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21.12.2011
Stabswechsel im Entwicklungsbereich bei Neumann.Berlin

Wedemark, 21. Dezember 2011 – Dipl.-Ing. Stephan Peus, Geschäftsführer Entwicklung bei der Georg Neumann GmbH, Berlin, geht nach 37 Jahren zum Jahresende 2011 in den wohlverdienten Ruhestand. Die Karriere von Stephan Peus begann 1974 direkt nach dem Studium bei Neumann, Berlin, in der Mikrofonentwicklung. Im Jahr 2000 wurde er zum Geschäftsführer Entwicklung bei der Georg Neumann ernannt, wo er sich maßgeblich für die Weiterentwicklung der Neumann Mikrofontechnik im Studio- und Bühnenbereich engagierte.


Stabswechsel im Entwicklungsbereich

(v.r.n.l) Dr. Heinrich Esser, Geschäftsführer und President der Professional Systems Division der Sennheiser electronic, Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer für Marketing & Finanzen Georg Neumann, Stephan Peus, Geschäftsführer Entwicklung bei der Georg Neumann, Prof. Dr. Jörg Sennheiser, Aufsichtsratsvorsitzender der Sennheiser electronic, Jürgen Breitlow, Direktor Forschung und Entwicklung Georg Neumann.

Beim Entwickeln neuer Produkte ließ sich Stephan Peus gern von Kundenwünschen und der technischen Machbarkeit auf höchstem Niveau inspirieren. Neumann Mikrofone verbinden die Welt der Künstler mit der des Toningenieurs, ob bei Live Konzerten im Tonstudio oder auf den großen Bühnen dieser Welt. Qualität und Klangverhalten mit dem berühmten Neumann-Sound - mit jedem Modell immer wieder neu zu bestätigen, war stets das Ziel von Peus und seinem Team, auch wenn die letzten drei dB immer die teuersten sind.

Die wichtigsten Meilensteine der erfolgreichen Mikrofonentwicklung

In den 90er Jahren ist wieder der warme Klang der Röhre gefragt, so dass bei Neumann erneut Röhrenmikrofone entwickelt wurden, wie das erfolgreiche M 149 Tube. 1997 begeisterte das TLM 103 – das leiseste Mikrofone mit einem Rauschpegel von nur 7 dB (A) den Weltmarkt. 2002 die erste gemeinsame Entwicklung von Sennheiser und Neumann, der Kapselkopf KK 105 S mit dem Handsender SKM 5000, womit der legendäre Neumann-Sound durch die Symbiose mit Sennheiser drahtlos wird und ganz neue Klangdimensionen für den Live-Bühneneinsatz eröffnet. 2003, ein Jahr später, folgte das BCM 104, das als erstes Mitglied der neuen Broadcast - Linie speziell auf Sprachanwendungen zugeschnitten ist. Im gleichen Jahr startet Neumann in das Zeitalter des Digitalen Mikrofonsystems (Solution-D), das höchsten Ansprüchen professioneller Audioproduktionen gerecht wird und ein weiteres Highlight innovativer und zukunftsorientierter Audiotechnik ist.

Auszeichnungen und zahlreiche Patente für die Entwicklung

Bereits dreizehn Mal wurden Neumann Entwicklungen mit dem TEC Award für “Outstanding Technical Achievement” ausgezeichnet. Der Höhepunkt der Firmenhistorie ist sicherlich nach wie vor die Auszeichnung mit dem Technical Grammy im Jahre 1999, für das technische Gesamtwerk des Unternehmens.

„Stephan Peus hat mit seiner Arbeit bei Neumann, Berlin, weltweit in der Audiotechnik wichtige Impulse gesetzt. Gemeinsam mit seinem Team stellte er die Weichen für eine innovative und zukunftsorientierte Audiotechnik, weit über das Unternehmen hinaus. In Würdigung dieser Verdienste wurde er nun feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.“ erläutert Volker Bartels, Sprecher des Executive Management Board der Sennheiser Gruppe und Geschäftsführer Corporate Services.

Neue Führungsstruktur bei der Georg Neumann

Dr. Heinrich Esser

Ab 1.1.2012 übernimmt Dr. Heinrich Esser, Geschäftsführer und President der Professional Systems Division der Sennheiser electronic, zusätzlich die Geschäftsführung für den Bereich Forschung und Entwicklung, der Georg Neumann GmbH, Berlin. Wolfgang Fraissinet, langjähriger Neumann Geschäftsführer für Marketing & Finanzen, wird die operative Geschäftsführung bei Neumann vor Ort in Berlin, zukünftig allein wahrnehmen. Er wird gemeinsam mit Dr. Heinrich Esser die strategische Entwicklung von Georg Neumann voran treiben um Markt- und Kundennähe des Unternehmens zu optimieren. Im Bereich Forschung und Entwicklung wird Jürgen Breitlow, zum Direktor Forschung und Entwicklung ernannt. Breitlow ist bereits seit 11 Jahren als langjährig erfahrener Entwicklungsingenieur bei Neumann tätig. Er hat in den vergangenen Jahren sehr eng mit Stephan Peus und Wolfgang Fraissinet zusammengearbeitet und ist für seine neuen Führungsaufgaben bestens vorbereitet und qualifiziert.

Die Sennheiser-Gruppe mit Sitz in der Wedemark (Region Hannover) ist einer der weltweit führenden Hersteller von Mikrofonen, Kopfhörern und drahtlosen Übertragungssystemen. 2010 erzielte das 1945 gegründete Familienunternehmen einen Umsatz von rund 468 Millionen Euro. Weltweit hat Sennheiser über 2.100 Beschäftigte sowie eigene Werke in Deutschland, Irland und den USA. Das Unternehmen ist weltweit vertreten durch Tochtergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Dänemark (Nordic), Russland, Hongkong, Indien, Singapur, Japan, China, Kanada, Mexiko und den USA sowie durch langjährige Handelspartner in vielen anderen Ländern. Das Unternehmen Georg Neumann GmbH, Berlin (Studiomikrofone und Monitorlautsprecher) und das Joint Venture Sennheiser Communications A/S (Headsets für PC, Office und Call Center) gehören ebenfalls zur Sennheiser-Gruppe.

Sennheiser electronic GmbH & Co. KG

13.12.2011
Leona Lewis

Leona Lewis - Digitale Radioproduktion auf BBC Radio 1

In 2011 gab es auf BBC Radio 1 eine ganz besondere Live-Performance von einer der talentiertesten Sängerinnen Großbritanniens: Leona Lewis sang eine Cover-Version des Labrinth-Hits "Let the Sun Shine" sowie einen Mix aus ihrem eigenen Song "Better In Time" und Rihannas "Man Down", mit Unterstützung zweier sehr unterschiedlicher Backing-Bands. Die 'Live Lounge'-Show aus dem Londoner Hackney Empire Theatre, mit Moderator Trevor Nelson von BBC Radio 1, war Auftakt zum Hackney Weekend 2012 – einem großen, kostenlosen Musik-Event anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London, bei dem Leona und Plan B, die beide aus der Gegend stammen, auftreten werden.

Insgesamt 24 digitale Neumann-Mikrofone kamen bei diesem herausragenden, einmaligen Event zum Einsatz: sieben TLM 103 D, vier KMS 105 D und 13 KM 184 D. Ergänzt wurden die digitalen Mikrofone durch einige analoge Sennheiser Evolution-Modelle, zwei e904, ein e905, ein e901 und zwei klassische MD421 – der Beweis, dass der kombinierte Einsatz digitaler und analoger Mikrofone auf einer Bühne problemlos möglich ist.

Die digitalen Neumann-Mikrofone gingen direkt in ein DiGiCo SD Rack, über ein individuell konfiguriertes, hochflexibles 48-Kanal-AES-Multicore-System und die entsprechenden AES-Mikrofonkabel von VDC Trading. Das SD Rack war mit acht AES 42-Eingangsmodulen bestückt, so dass keine externen Wandler erforderlich waren. Auf diese Weise konnte ein vollständig digitaler Signalweg – von den Mikrofonkapseln bis zur Ausstrahlung – realisiert werden. Die Steuerung erfolgte über ein DiGiCo SD9-Digitalpult, dessen Signale (Standard-AES-Stereosignale) wiederum in ein XTA DP448 Audio-Management-System und von dort aus an ein Paar K-Array KR400 überführt wurden.

Dave Wooster und Alan March, ihres Zeichens Sound Reinforcement Specialist und Business Development Specialist bei Sennheiser UK, waren die ganze Zeit dabei. Wooster war sowohl für die Monitormischungen als auch für den FOH-Sound zuständig und mischte alles auf dem SD9. Auch die Live-Signale für die BBC kamen per MADI-Split direkt aus dem SD Rack.

"Bei der Auswahl der technischen Ausstattung stand der Sound für die Live-Übertragung im Fokus. Zugleich sollten die geladenen Gäste ein überragendes Klangerlebnis genießen können, ohne dass wir Kompromisse hinsichtlich des Broadcast-Sounds eingehen mussten", erklärt Wooster. "Zum ersten Mal kamen auf der Bühne weitestgehend die neuen, digitalen Neumann-Mikrofone zum Einsatz, so dass wir einen rein digitalen Signalweg realisieren konnten – vom Kapselausgang über die Systemprozessoren bis zur Ausgabe über die K-array KR400-Anlage im Saal, die ebenfalls von Sennheiser UK stammte.

"Die Klarheit des Klangs, der von den digitalen Neumann-Mikrofonen kam, war beeindruckend. Das typische unterschwellige Systemrauschen gab es schlichtweg nicht, und die Signalqualität war perfekt", so Wooster.

Alan March fährt fort: "Wir sind überzeugt, dass sich unsere Investition in die AES42-Eingangskarten des SD Rack auszahlt. Nun können wir allen Interessierten die Vorteile eines digitalen Mikrofon-Setups in einer Live-Umgebung demonstrieren. Durch die Eingangskarten erübrigt sich der Einsatz separater externer Wandler, und die Qualität war deutlich zu hören – besser gesagt, es war nichts zu hören!! Außer dem Nutzsignal gab es nichts, keinerlei Hintergrundrauschen, wie man es von analogen Mikrofon-Preamps kennt. Das macht einen riesigen Unterschied. Alle Beteiligten waren von den absolut sauberen Audiosignalen sehr beeindruckt."

Hackney Empire ist ein traditionelles britisches Theater mit einem großen Zuschauerraum und drei Balkonen. Bei dieser Veranstaltung befand sich das Publikum unten im Saal und auf dem ersten Balkon. Auf beiden Seiten der Bühne, direkt auf dem Boden des Auditoriums, waren zwei KR400 positioniert, mittels derer dank des flexiblen Neigungswinkels der gesamte Zuschauerraum gleichmäßig beschallt werden konnte.

"Für das FOH-System erstellten wir auf dem SD9 einen Basismix, da der Schwerpunkt dieser Show auf der Live-Radioübertragung lag. Aber mit den KR400 holten wir aus dem Signal wirklich das Optimum heraus", erzählt Wooster weiter. "Die Kombination aus den KR400 und den digitalen Mikros mit ihrer exzellenten Signalqualität war ideal für dieses Event."

Sein Fazit: "Die Wiedergabe war in beiden Bereichen so definiert, dass es schlicht überwältigend war. Die Performance von 'Let The Sun Shine' mit Piano und Streichern – den einzigen Instrumenten – überzeugte durch eine Fülle und Dynamik, die Leonas Stimme im Mix perfekt zur Geltung kommen ließen, und demonstrierte unzweifelhaft die Qualitäten des K-array-Systems. Auch die anfängliche Skepsis des technischen Managers des Hackney Empire wandelte sich schnell, und man hörte Kommentare wie 'Ich habe in diesem Theater noch nie über irgendeine Anlage eine derartige Klangqualität erlebt, und schon gar nicht bei einem so diskreten Profil. Absolut großartig!'"

Story und Fotos: Sennheiser UK

Einen persönlichen Eindruck von der Performance und der Klangqualität erhalten Sie unter dem folgenden Link (nicht in jedem Land abrufbar).

Dave Wooster
Dave Wooster
HiHat Mikro: KM 184 D
HiHat mic: KM 184 D
TLM 103 D für die Percussions
TLM 103 D für die Percussions
KMS 105 D Gesangsmikrofon
KMS 105 D Gesangsmikrofon
13.12.2011
Céline Dion
© Gérard Schachmes

Céline Dion: mit Sennheiser und Neumann in Las Vegas

Las Vegas, November 2011 – Superstar Céline Dion ist als Resident Headliner zurück in Las Vegas. Im legendären Caesar’s Palace hatte die kanadische Sängerin bereits von 2003 bis 2007 drei Millionen Fans begeistert. Im März 2011 kehrte sie – mit Band und Orchester – für eine weitere dreijährige Spielzeit zurück. Und auch diese hat mit über 50 ausverkauften Konzerten schon jetzt alle Rekorde gebrochen. Das US-Magazin Newsweek feierte Céline Dions Rückkehr deshalb als „wichtigste Show in Las Vegas seit Elvis“. Als Gesangsmikrofon für ihre Vegas-Konzerte wählte Céline Dion das SKM 5200 II von Sennheiser mit einer KK 104 S Mikrofonkapsel von Neumann.

Céline Dion ist nicht nur bei ihren Fans, sondern auch bei ihren Toningenieuren für ihr feines Ohr und ihr außergewöhnliches Gespür für perfekten Sound bekannt. Bei allen technischen Fragen rund um den Sound der Show entscheidet Céline Dion mit. Kein Wunder also, dass sie bei den Vorbereitungen zu ihren Konzerten im Caesar’s Palace einen ganzen Tag lang unterschiedliche Gesangsmikrofone ausprobierte, zusammen mit ihrem Sounddesigner und FOH-Engineer Denis Savage, Systemdesigner François “Frankie” Desjardins, Monitorengineer Charles Ethier und HF-Techniker Marc Thériault.

Audio Crew

„Wir haben alle Mikrofone gründlich verglichen“, erklärt Desjardins, der mit Céline Dion bereits seit 18 Jahren zusammenarbeitet. „Wir sind dabei immer wieder bei der Neumann-Kapsel gelandet. Und für Céline war klar, dass sie das beste Mikrofon in den Händen hält: einen Sennheiser-Handsender SKM 5200 II mit einer KK 104 S-Kapsel von Neumann.”

Neben den 31 Musikern, die zusammen mit Céline Dion auf der Bühne stehen, begeistert die Show mit spektakulären Licht- und Videoinstallationen und beweglichen Bühnenelementen. Trotz der aufwendigen Inszenierung und dem 4300 Zuschauer fassenden Konzertsaal war Céline Dion und ihren Produzenten eines besonders wichtig: eine intime Konzertatmosphäre zu schaffen, bei der Céline Dions unverwechselbare Stimme perfekt zur Geltung kommt.

Desjardins: „Céline mag die KK 104 S, weil sie sich damit einfach am besten ausdrücken kann. Mit dem Mikrofon und ihrer Stimme erzeugt sie eine Art natürliche Kompression, indem sie mehr Abstand nimmt, wenn sie druckvoller singt. So hält sie die Dynamik gleich.“ Das unterstützt das Mikrofon, erklärt Desjardins, denn das hat einen bemerkenswert konsistenten Klang, ganz gleich, wie es zum Künstler positioniert ist. „Wenn Céline außerhalb der Mikrofonachse singt, klingt es genauso, als würde sie direkt hinein singen, nur dass es eben leiser ist. Bei vielen anderen Mikrofonen würde sich der Klang verändern, und wahrscheinlich wären bei 25 Grad abseits der Achse schon die ganzen Details in der Stimme weg. Bei der KK 104 S spielt die Achse keine Rolle, das ist eine der besten Eigenschaften dieser Kapsel.“

Bei den Konzerten in Las Vegas kommen zahlreiche weitere Mikrofone von Sennheiser und Neumann zum Einsatz. „Die Background-Sänger verwenden zum Beispiel den Handsender SKM 2000 XP mit der Kapsel MME 865“, erklärt Desjardins. Bei der Schlagzeugmikrofonierung arbeitete das Audioteam eng mit Drummer Dominique Messier zusammen. Er zeichnete verschiedene Set-Ups als Mehrspuraufnahme auf und entschied dann, was am besten klang. Das Ergebnis: Die Toms werden mit e 902 von Sennheiser abgenommen, die Hi-Hat mit einem Neumann KM 150, als Overhead kommen ein KM 184 von Neumann und ein Sennheiser MKH 800 TWIN zum Einsatz. „Für die Vintage Kick-Drum hat Dominique ein TLM 102 von Neumann ausgewählt“, erklärt Desjardins, „und das klingt nicht nur hervorragend, das passt auch optisch perfekt.“

Die drei Conga Drums werden ebenfalls von MKH 800 TWIN Studio-Kondensator-mikrofonen abgenommen. „Wir haben die Mikros in der Mitte zwischen den Congas aufgestellt. Und ich muss sagen, ich habe da noch nie so einen ausgewogenen Sound gehört,“ schwärmt Desjardins.

Regie bei der Erfolgsshow führt der langjährige Grammy-Produzent Ken Ehrlich, produziert wird sie von AEG/Live Concerts West. Sennheiser unterstützt die
Produktion nicht nur mit einer großen Anzahl von Mikrofonen, sondern auch mit Know-how vor Ort. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu Sennheiser. Wir wurden von Anfang an hervorragend betreut“, berichtet Desjardins. „Sennheiser hat einfach alles möglich gemacht, um uns für die Shows verschiedenste Mikrofone und Wireless-Technik zur Verfügung zu stellen. Das hilft uns bei so einer großen Produktion enorm weiter.“

„Céline Dion ist eine anspruchsvolle Künstlerin, die auf jeden Aspekt ihrer Performance großen Wert legt – besonders auf den Sound“, erklärt Jean Langlais, Geschäftsführer von Sennheiser Canada. „Der Auftakt der Konzertreihe war nicht nur ein voller Erfolg für Céline Dion und ihr Audioteam, sondern auch etwas ganz Besonderes für die über 250 000 Fans, die diese Show bisher schon erleben durften. Wir freuen uns, dazu beitragen zu können.“

Story: Sennheiser

13.12.2011
George Massenburg

Audioprofi und Professor George Massenburg setzt auf Neumann KH 120-Studiomonitore

Im Verlauf seiner bereits fünfzigjährigen Karriere war George Massenburg nicht nur erfolgreicher Entwickler und Hersteller von Audio-Equipment, sondern auch ein international anerkannter Plattenproduzent und Toningenieur, Gewinner mehrerer Grammys® und Mitglied des National Recording Preservation Board der Library of Congress (US-amerikanische Nationalbibliothek). Vor nicht allzu langer Zeit schlug er ein weiteres Kapitel auf, als außerordentlicher Professor der renommierten McGill University im kanadischen Montreal, wo er 2010 zum Dekan der Schulich School of Music ernannt wurde.

Sein erstes Neumann U 67 lernte Massenburg bereits vor 50 Jahren kennen – genau das Mikrofon, das er später käuflich erwarb und immer noch sehr schätzt. Vor einigen Wochen testete Massenburg erstmals die neuen Neumann-Studiomonitore KH 120, die er sofort in seiner täglichen Arbeit einsetzte. An der McGill University – der einzigen Universität in Nordamerika, die "Sound Recording" als Master- und PhD-Studiengänge anbietet – unterstützt Massenburg die Studierenden insbesondere dabei, die Rolle zu verstehen, die Audiomaterial im sehr viel breiteren filmischen und multimedialen Kontext spielt.

Sie haben im Laufe Ihrer Karriere schon so viel erreicht. Was hat Sie inspiriert, als Dozent an eine Hochschule zu gehen?
GM: 1995 kontaktierte mich ein Bekannter aus Polen, Wieslaw Woszcyk, ein junger, ausgebildeter Toningenieur, der in New York City Arbeit suchte. Schließlich kam er nach Montreal an die McGill University, die damals als die weltweit beste Postgraduierten-Ausbildungsstätte für Musik und Tontechnik galt, und wohl auch heute noch gilt – mit Studienangeboten, die nach dem Vorbild der europäischen Tonmeister-Studiengänge konzipiert sind. McGill-Absolventen haben sich als sehr erfolgreiche Tonleute etabliert und sind bekannt dafür, dass sie gute Audioaufnahmen einfach lieben, und das macht den Unterschied. Besonders gefällt mir am Unterrichten aber, dass ich wirklich eine Menge lerne. Als sich die Gelegenheit ergab, an die McGill zu gehen, konnte ich nicht widerstehen.

Im Rahmen meiner Tätigkeit bot sich auch die Gelegenheit, neue, formale Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen, von denen ein Angebot speziell der Videoproduktion gewidmet ist – ein Gebiet, für das ich mich in den letzten Jahren immer mehr interessiere. So kann ich Musikern zum Beispiel vermitteln, was es heißt, mit einer Kamera zu arbeiten, anstatt Kameraleuten nahezubringen, ein Gespür für Musik zu entwickeln. Eine weitere Aufgabe ist es, die McGill auch im Internet mehr in den Fokus zu rücken, um unsere Universität weltweit bekannter zu machen.

Was war Ihre erste Erfahrung mit Neumann?
GM: Mein erstes Neumann-Mikrofon hielt ich 1961 in der Hand, als ich in das Studio eines Freundes eingeladen war. Es war Deane Jensen, und ich war gerade einmal 14 Jahre alt. Ich hörte frühe Stereoaufnahmen von einer Ampex 300 über Beyer DT48-Kopfhörer und wusste sofort, was meine Bestimmung war: Musik aufzunehmen. Damals ging alles darum, die richtigen Mikrofone auszuwählen und sich den Klang in verschiedenen Positionen anzuhören. Wir hatten unter anderem einige Neumann U 67, U 48, KM 56. Das war mein erster Kontakt mit der Tonstudiowelt, und Neumann.

Wie passen nun die neuen Neumann KH 120 Studiomonitore dazu?
Ich mag die Neumann KH 120 Studiomonitore; sie nehmen einen Platz in meinem Workflow ein, der zuvor nicht besetzt war. Sie sind so klein, dass ich sie bequem mit auf Reisen nehmen kann, und wo auch immer ich sie einsetze, habe ich sofort ein gutes Gefühl für den Mix. Mit den KH 120, einem Apple® MacBook Pro 17, meiner DAW, den Prism-Wandlern und einem mobilen Misch-Controller kann ich sogar in einem Hotelzimmer einen verdammt guten, professionellen Mix erstellen. Das war so leicht bisher nicht möglich. Erst vor kurzem habe ich auf den KH 120 für die McGill die Oper La Bohéme – eine große Highend-Produktion – gemischt und fand die Monitore sehr authentisch.

Welche klanglichen Eigenschaften schätzen Sie an den KH 120?
Vor allem den linearen Frequenzgang und den transparenten Klang. Zum perfekten Partner macht sie dann aber die Größe. Ich brauche keine Lautsprecherwand mit 10.000 Watt – nur diese Monitore. Sie sind schwer genug, um auch in den tieferen Frequenzbereichen genügend Druck zu erzeugen, und sie überzeugen sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Lautstärken durch eine gleich hohe Qualität.

Was sind für Sie die wichtigsten Kriterien bei der Bewertung eines Studiomonitors?
Da gibt es einige: Zuerst einmal sollte ein Monitorlautsprecher einen linearen Frequenzgang aufweisen, zugleich aber auch den Raum füllen. (Schließlich möchte man Künstler oder andere Produzenten beeindrucken, wenn sie mit dabei sind.) Bessere Monitore bieten eine präzise Abbildung der Stereomitte, ein gleichmäßiges Abstrahlverhalten, eine hohe Transparenz (d.h. die Übertragung tonaler Feinheiten auch bei lauter Musik) und optimale Übergänge zwischen den Frequenzbereichen. Außerdem müssen die beiden Lautsprecher eines Paares so gut aufeinander abgestimmt sein, dass es wie ein einziger Lautsprecher klingt. Schon die Frequenzweiche der Original Klein + Hummel-Monitore mochte ich sehr, aber die Neumann KH 120 legen da noch einmal etwas drauf – exzellent entwickelt und gefertigt. Auch die Stereoabbildung der Klein + Hummel war sehr gut, und die Neumann KH 120 sind sogar noch besser. Die Mitte ist wirklich genau die Mitte.

Wie wichtig ist es Ihnen, beim Abhören eine allgemeine Referenz zu haben?
Wenn man daran gewöhnt ist, immer in derselben, großen Tonregie zu arbeiten und Produktionen über Wandlautsprecher oder auf Nahfeldmonitoren abzuhören, ist dies die Basis für alle Entscheidungen – die Referenz. Heutzutage ist es allerdings häufig so, dass wir in diese nicht gerade optimalen Musikerstudios gehen, und da brauchen wir Nahfeldmonitore, auf die wir uns verlassen können, trotz der oftmals schlechten Raumakustik. Manchmal hilft es, die Monitore so nah zusammen zu stellen, dass der Raum sich nicht allzu sehr auf den Klang auswirkt. Nimmt man in solche Studios Monitore mit, mit denen man richtig gut zurechtkommt, erhält man einen ganz anderen Eindruck von der Produktion. Genau diese Nische füllen die KH 120 für mich – sie bieten mir exakt das, was ich von ihnen erwarte.

Wie beurteilen Sie als Inhaber einer erfolgreichen Firma für tontechnisches Equipment die Bedeutung des Begriffs Integrität im Fertigungsprozess?
Wenn man ein gutes Produkt kennen lernt, fragt man sich immer, ob die Firma sich irgendwann entscheiden wird, es als Massenware möglichst billig herzustellen, vielleicht sogar unter schlechten Produktionsbedingungen. Bei Neumann und Sennheiser wird das nie passieren. Diesen Unternehmen geht es wirklich noch um Qualität, und zwar im gesamten Fertigungsprozess. Und dann klingen Lautsprecher mit der Seriennummer 10.001 oder 10.002 genauso gut wie das Paar, das ich besitze.

Story und Foto: Sennheiser USA

November 2011
Neumann präsentiert aktiven Studio-Subwoofer

Der Name Neumann ist ein Synonym für erstklassige Audiotechnik, bislang insbesondere für Produkte, die am Anfang der Audiokette stehen. Daher war es ein logischer Schritt, das Engagement des Unternehmens nun auch in den Bereich der Wiedergabe von Audiosignalen auszudehnen – zunächst mit dem aktiven Zweiwege-Nahfeldmonitor KH 120, der erst kürzlich der Fachwelt vorgestellt wurde. Dieser Nahfeldmonitor wurde sowohl von Kunden als auch in Testberichten gleichermaßen begeistert aufgenommen, so dass es nahe lag, dem KH 120 den passenden Subwoofer folgen zu lassen: den KH 810.

Im Laufe der letzten Jahre führten zahlreiche Entwicklungen im Bereich der Audio-Übertragungstechnik dazu, dass die Ansprüche an professionelle Abhörsysteme immer weiter steigen. Moderne Produktionsstätten erfordern heute erstklassige Monitorlösungen mit einer präzisen Signalwiedergabe, die auch für die neuesten, hochauflösenden 7.1-Surround-Formate geeignet sind.

Der KH 810 ist weit mehr als ein simpler Subwoofer; er dient als zentrale Komponente aktueller Abhöranlagen. Das vielseitige 7.1 High Definition Bass Management™-System wird den gestiegenen Ansprüchen der professionellen Audiobranche in jeglicher Hinsicht gerecht und ergänzt den Zweiwege-Nahfeldmonitor Neumann KH 120 in idealer Weise. In einer solchen Konfiguration kann der Subwoofer KH 810 zum einen für die reine Wiedergabe der tieffrequenten Signale des LFE-Kanals, aber auch zur Erweiterung des Bassfrequenzbereichs mit maximalem Schalldruckpegel eingesetzt werden. Mit dem KH 810 ist es möglich, flexible Abhörsysteme für die unterschiedlichsten Studiogrößen zusammenzustellen, die sich durch einen optimalen, einheitlichen Frequenzverlauf im Bereich von unter 20 Hz bis über 20 kHz auszeichnen.

Der integrierte 7.1 High Definition Bass Manager™ ist mit allen Formaten kompatibel, ob es sich nun um Mono-Produktionen oder die neuesten, hochauflösenden 7.1-Formate wie Blu-ray handelt. Darüber hinaus gewährleisten die acht elektronisch symmetrierten analogen XLR-Eingänge außerordentlich flexible Anschlussmöglichkeiten für moderne Studios. Durch die vier Betriebsarten des LFE-Kanals ist maximale Kompatibilität für sämtliche Formate garantiert; und die Frequenzweiche 4. Ordnung sowie die vielseitigen akustischen Steuerungsmöglichkeiten bieten beste Voraussetzungen für eine perfekte Systemintegration. Über die integrierte Lautstärkeregelung lässt sich der Wiedergabepegel eines solchen Systems zudem zentral steuern, unabhängig von der Signalquelle. Ein weiteres Plus ist die Option, die gesamte Elektronik extern zu positionieren, so dass sich der Verkabelungsaufwand reduziert und der Subwoofer sogar direkt in eine Wand eingebaut werden kann.

Selbstverständlich ist der KH 810 mit der neuesten Verstärkertechnik und erstklassigen akustischen Komponenten ausgestattet, so dass eine hochpräzise Signalwiedergabe gewährleistet ist. Der robuste 10"-Treiber und die solide Gehäusekonstruktion mit sorgfältig entwickelten Bassreflexöffnungen sorgen stets für eine druckvolle, differenzierte, verzerrungsfreie Wiedergabe der tiefen Frequenzen bis 18 Hz, selbst bei hohen Wiedergabepegeln. Im Summenausgang kann mit Hilfe des Plane Wave Bass Array™-Verfahrens (PWBA™) außerdem die Konsistenz der seitlichen Schallabstrahlung für den Abhörbereich in akustischer Hinsicht optimiert und damit die lineare Wiedergabe der tiefen Frequenzen verbessert werden. Umfangreiches Zubehör erhöht zusätzlich die Flexibilität des Systems.

Damit empfiehlt sich die Kombination aus KH 120 und KH 810 als ideale Monitorlösung für Aufzeichnung, Mix und Mastering in Musik-, Broadcast-, Projekt- und Post-Production-Studios.

KH 810 Front View
KH 810 Front View
KH 810 Rear View
KH 810 Rear View
20.09.2011

Sign to the castle


Festliche Opern-Gala mit digitalen Mikrofonen

Toningenieur Carsten Kümmel setzt bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen 2011 in Regensburg auf digitale Neumann-Systeme in Verbindung mit einem Innovason-Digitalpult.

Vom 5. bis 24. Juli 2011 fanden in Regensburg die 9. Thurn und Taxis Schlossfestspiele statt. Das ist die Zeit, in der die Fürstin Gloria ihren Schlosspark aufsperrt und eines der größten bewohnten Schlösser sich in eine echte Event-Location verwandelt. Gespielt wird freilich im Schlosshof, also Open Air. Und das bei jedem Wetter.

Jeden Sommer gibt es in Regensburg eine Oper – in diesem Jahr wurde "Turandot" gespielt –, und jedes Jahr gibt es auch eine festliche Opern-Gala. Diesmal mit dem maltesischen Star-Tenor Joseph Calleja und der gefeierten Sopranistin Kristine Opolais. Dabei machte Regensburg den ganzen Abend über seinem Namen alle Ehre, doch die knapp 3.000 Gäste ließen sich von den Wassermassen, die da vom Himmel kamen, die Laune nicht verderben.

Seit acht Jahren ist Carsten Kümmel bei den Schlossfestspielen für den Ton verantwortlich, und der studierte Tonmeister und Klassik-Spezialist ist am FoH-Platz in seinem Element. Dabei ist der gute Ton bei einem Open Air mit großem Orchester nicht wirklich leicht zu haben. "Im letzten Jahr, bei West Side Story, hatten wir 103 Inputs, das Pult hat 104 Kanäle und 48 Busse, das haben wir also wirklich voll ausgenützt", so Kümmel. Doch hier geht es nicht nur um viele Kanäle, sondern auch um viele Delays, denn jedes Mikrofon bekommt seine eigene Laufzeitverzögerung.

Audio Engineer Carsten Kuemmel

In diesem Jahr arbeitete Kümmel mit seinen beiden Ton-Kollegen Christoph Böhm und Dunja Maurer zum ersten Mal mit digitalen Neumann-Mikrofonen für alle Instrumente des Orchesters.

Am FoH-Platz, der unterhalb der Tribüne mit einem Guckloch über dem Pult nicht wirklich optimal gelegen ist, hat Carsten Kümmel zwei Innovason-Pulte vom Typ Eclipse für die Hofer Symphoniker unter ihrem Dirigenten Daniel Klajner. Insgesamt wurden 42 Mikrofone auf der Bühne verbaut, allesamt vom Typ Neumann Solution-D. Diese spielen mit dem Innovason-Pult auf direkte Weise zusammen.

Die Firma Odeon Concerte, der Veranstalter in Regensburg, ist immer bestrebt, den besten Weg zu wählen, um die anspruchsvollen Konzerte für Künstler und Gäste zu einem perfekten Genuss zu machen. In diesem Fall forderte man Carsten Kümmel auf, eine komplett digitale Lösung zu realisieren, also vom Mikrofon bis zum Amp auf digitalem Weg zu gehen.

Ein Fall für den französischen Pult-Hersteller Innovason, der eine Partnerschaft mit Neumann und Sennheiser eingegangen ist. Die Fernsteuerung für die digitalen Mikrofone ist hier im Pult bereits eingebaut.

Man geht also von dem digitalen Neumann-Mikrofon in das sogenannte DMI und von dort in das Mischpult. Kümmel erklärt: "Das DMI ist ein Kasten, in den ich mit achtmal Mikrofon reingehe und mit achtmal EtherSound rauskomme. Ein Gerät von Neumann, das mit dem Pult zusammenspielt."

Und der Unterschied ist enorm, wie Kümmel betont: "Ich kann vom Mischpult aus die Mikrofone komplett fernbedienen. Ich kann die Richtcharakteristik umschalten, wenn das Mikro das erlaubt, aber ich kann auch vom Pult aus direkt einen Linecheck machen, indem ich den Signalgenerator im Mikrofon anschalte. Man kann einen Hochpass, Attenuator, Limiter – oder was auch immer – direkt am Pult machen."

Eine weitere ganz praktische Hilfe beim Einrichten des Systems sind die kleinen Lämpchen am Mikrofon, die man ebenfalls vom Pult aus ansteuern kann. Wenn da der Tonmann auf der Bühne beim Einrichten mal die "Zweite Geige" nicht gleich findet, weist ihm das Licht ganz unkompliziert den Weg. Wobei Kümmel mehrmals betont, dass er mit Dunja Maurer in Regensburg eine sehr orchestererfahrene Kollegin dabei hatte, die auch zu den Musikern gleich den richtigen Draht fand.

Richtig gespannt ist Kümmel auch schon auf die nächste Software-Version von Solution-D, denn damit soll es möglich sein, auch Delays direkt am digitalen Mikrofon einstellen zu können. Und von Delays macht Kümmel ausgiebig Gebrauch. So verzögert er jedes einzelne der 42 Bühnenmikrofone, und wenn er das direkt an den Mikrofonen machen kann, spart er sich in vielen Fällen ein komplettes zweites Mischpult.

Stage

Von dem Zusammenspiel zwischen den digitalen Mikrofonen und dem Mischpult ist Carsten Kümmel offensichtlich genauso angetan wie vom Mischpult selbst, wenn er sagt: "Was mich an der Innovason Eclipse begeistert, ist die Möglichkeit, durch das SmartFader-Konzept die Kanäle aufgeräumt zu behalten. Ich habe Fader, da heißt einer zum Beispiel "Streicher", wenn ich den drücke, dann gehen auf der linken Seite alle Streicher-Mikros auf, so kann ich eine Gruppe nach der anderen bearbeiten und behalte immer die Ordnung und den Überblick."

Als weiteren großen Vorteil des Innovason-Pults nennt Kümmel die Möglichkeit des Mehrspurmitschnitts über das eingebaute Harddisk-Recording-System. Damit hat er die Möglichkeit, die Generalprobe oder den Soundcheck direkt aufzunehmen. Dann kann er, wenn die Musiker gar nicht mehr da sind, das Ganze abspielen und den Sound auf den verschiedensten Positionen ausprobieren und den optimalen Klang einstellen. Und das ganz einfach durch einen Knopfdruck auf "Emergency Record", dann nimmt das Pult direkt alle 64 Spuren auf, ohne dass man irgendein Projekt anlegen oder irgendetwas routen muss.

Auch bei der Beschallung setzt man im Regensburger Schlosshof auf nobles Material. So steht links und rechts der Bühne ein Tower mit jeweils neun Q1-Systemen von d&b, die nur für die Tribüne da sind. Dazu Kümmel: "Ich habe sie nicht so stark gewinkelt, dass sie schon im Parkett einschlagen. Erstens, weil die Leute, die unten sitzen, dann eine Ortung nach oben haben. Und zweitens, zu stark gewinkelte Q1, das gefällt mir einfach nicht, da zerreiße ich die Banane und habe nur noch einzelne Boxen. Das hat mit Line-Array gar nichts mehr zu tun."

Für den Nahbereich des Parketts wurden seitlich Q7 verbaut und im Center eine geflogene 12/20. Und für die erste Reihe wurden acht E3 eingesetzt, um auch dort die Ortung auf die Bühnenmitte zu erreichen. "Damit wollen wir", so Kümmel, "vermeiden, dass die Leute, die ganz links sitzen, aber noch weiter links einen Lautsprecher haben, das Signal rechts sehen, aber links hören. Sie sollen eine Ortung dahin haben, wo sie den Star-Tenor auch sehen."

Als Bässe dienen zwei geflogene QSubs pro Seite und als Bässe auf dem Boden noch mal drei QSubs nach vorne, einen gedrehten nach hinten und eine B2 für die tiefsten Frequenzen.

Als Monitore auf der Bühne arbeiten drei fest installierte KS-Systeme in den seitlichen Traversen das ganze Festival über, um eine einfache Kommunikation zu ermöglichen und zweitens bei Opern Sachen einzuspielen, die nicht über die PA laufen sollen, CD-Einspielungen, Rufe, Bühnenmusik oder Geräusche. Bei der Opern-Gala gab es für Frau Opolais und Herrn Calleja noch einen d&b Max-Monitor.

Damit aber nicht genug, fügt Kümmel hinzu: "Unter der Bühne habe ich noch pro Seite vier Lautsprecher versteckt, mit denen ich gegen die Schlosswände beschalle und von dort wieder zurück auf die Tribüne. Dort gebe ich vom Lexicon 960 rückwärtige Hall-Anteile drauf, um ein bisschen einen Konzertsaal zu imitieren. Man hört das nicht direkt, aber wenn ich es ausschalte, hört man plötzlich die Musik nicht mehr von der Bühne, sondern aus den Lautsprechern.

Das Line Array hängt dabei übrigens die ganze Zeit über ohne Regenschutz im Freien. "Wenn es ihm etwas machen würde, hätte es kein Lautsprecher werden sollen", sagt Carsten Kümmel.

Die größte Herausforderung für ihn waren die wenigen Minuten des Soundchecks mit dem Orchester vor der Vorstellung. Kümmel: "Man wartet den ganzen Tag und macht so vor sich hin, und dann geht die Einspielprobe los, dann muss man 200 Prozent bringen, dann rennt man, rennt man. Ich darf den Musikern möglichst wenig von ihrer Zeit nehmen. Wie lange habe ich vorhin gebraucht? Vielleicht sieben, acht Minuten. Dann muss das durch sein."

Stage

Die komplette Technik wurde wie in jedem Jahr von der Firma Sugar aus Sinzing bei Regensburg geliefert. Und die Nähe der Firma zum Festivalgelände sieht Kümmel als großen Vorteil: "Da kann man immer schnell reagieren, das Lager ist im Dorf nebenan, das spart Stress, und die Leute machen wirklich ordentliche Arbeit."

Und die digitalen Mikrofone haben zusammen mit dem Innovason-Pult in Regensburg ein perfektes Debut hingelegt. Carsten Kümmel: "Wir hatten überhaupt keine Ausfälle oder sonstige Probleme."

" Wer einmal so gearbeitet hat, der möchte ganz bestimmt nicht mehr zu den analogen Mikros zurück", so Carsten Kümmel. "Das Ganze ist zwar noch Neuland, doch die Klassik war ja schon immer Vorreiter in Sachen innovativer Technik, gerade auch im Bereich Digitaltechnik."
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Bühne am Abend
Bühne am Abend
Toningenieur Carsten Kuemmel
Toningenieur Carsten Kuemmel
Bühne
Bühne
Digitale Mikrofon-Interface DMI-8
Digitale Mikrofon-Interface DMI-8


29.07.2011

Gendarmenmarkt


Digitale Premiere beim Berliner Classic Open Air 2011

Seit nun 20 Jahren lockt das Classic Open Air-Festival Musikliebhaber aus dem In- und Ausland auf den Berliner Gendarmenmarkt, um sich von international renommierten Künstlern und Meisterwerken der Klassik in einer prachtvollen Atmosphäre verzaubern zu lassen. Rund 600.000 Besucher erlebten in den vergangenen Jahren 105 Konzerte, deren musikalische Bandbreite von Oper über Operette und Musical bis hin zu den so genannten Crossover-Produktionen mit Klassikern aus Pop, Soul, Swing und Jazz ging.

Mit der diesjährigen Konzertreihe vom 7. bis 12. Juli beging der Veranstalter das 20-jährige Jubiläum seiner Erfolgsgeschichte. Gleichzeitig feierte im Hintergrund ein neues technisches Konzept seine Premiere. Durch die Verwendung zweier volldigitaler Eclipse-Mischpulte der Firma Innovason und digitaler Mikrofone des Berliner Herstellers Neumann wurde die audiotechnische Infrastruktur in diesem Jahr erstmalig digital ausgelegt.

Video-Dokumentation auf Youtube

Gendarmenmarkt

Über ein Ethersound-Netzwerk wurden Mikrofon-Interfaces, Stageboxen, Monitormixer, FOH-Mixer und die integrierte Recordingeinheit miteinander verbunden. Bereits in der Planungsphase bietet ein solches System den Vorteil einer stark erhöhten Flexibilität gegenüber einem analogen Setup. Kurzfristige Änderungen – im Zweifelsfall auch noch während des Live-Betriebes – lassen sich wesentlich einfacher realisieren, da es keine feste Point-to-Point-Verkabelung mehr gibt. Das Routing bleibt, unabhängig von der Hardware, weitestgehend variabel.

Während des Aufbaus erleichtert der wesentlich verminderte Verkabelungsaufwand das Leben der Technik-Crew. Sämtliche Audiokanäle laufen über ein einziges, gerade einmal bleistiftdickes Kabel. Kein Vergleich zu entsprechenden analogen Multicores.

Gendarmenmarkt

Martin Kaiser von der TSE AG und technischer Leiter der Veranstaltung: "Ein weiterer gravierender Vorteil ist die Unempfindlichkeit gegenüber Störeinstreuungen gerade bei Events mit aufwendiger Lichttechnik. Und für die Zuschauer und Musiker bedeutet der Einsatz digitaler Mikros, dass letztlich der Rauschpegel nicht mehr wahrnehmbar ist. Bei so vielen offenen Kanälen, wie sie bei einer Orchestermikrofonierung erforderlich sind, kommt es sonst unweigerlich zu einer hörbaren Aufsummierung. Daneben waren wir gerade bei der Abnahme der Streichersektion von dem auf Anhieb hervorragenden Klangbild der digitalen Mikrofone begeistert (Neumann KM 184 D und KM 143 D). Es waren fast keine Eingriffe in die EQs erforderlich. Bei den Kontrabässen hat sich die Verwendung der TLM 103 D Großmembranen sehr gut bewährt."

Gendarmenmarkt

Dadurch, dass beispielsweise die Gain-Einstellung innerhalb eines digitalen Mikros – also vor dem Signalsplitting – abgespeichert werden kann, braucht an den verschiedenen nachfolgenden Geräten, insbesondere Monitor- und FOH-Mixer, nur noch ein Trimming vorgenommen zu werden. In der Linecheck- und Soundcheckphase können der in das Mikro integrierte Signalgenerator und LED-Anzeigen die richtige Zuordnung zu den Instrumenten stark erleichtern. Dies alles kann in der Praxis wertvolle Zeit und damit auch Kosten sparen, da die Bedienung direkt vom Mischpult aus erfolgt.

Manfred Bamberg, verantwortlicher Tonmeister am FOH-Pult: "Insbesondere die Abspeicherbarkeit aller Parameter und das Kopieren von Kanaleinstellungen ist für mich eine große Erleichterung. Im Tourneebetrieb ist es mit der integrierten 64-Kanal-Recordingeinheit M.A.R.S. der Eclipse-Pulte sogar möglich einen 'virtuellen Soundcheck' ohne Anwesenheit der Musiker zu machen, wenn man Aufnahmen vom Vortag einspielt und darauf basierend die grundlegenden Einstellungen vornimmt. Beim Eintreffen der Musiker sind dann nur noch minimale Anpassungen erforderlich."

Gendarmenmarkt

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb des Mikrofonherstellers Neumann: "Zunehmend werden von den technischen Ausstattern großer Events die Vorteile digitaler Audiotechnik unter Einbeziehung digitaler Mikrofone in der Praxis 'erlebt'. Die erfolgreiche Premiere auf so einem großen und renommierten Event hier vor unserer Haustür stellt natürlich auch für uns einen wichtigen Meilenstein dar."

Gendarmenmarkt


27.01.2011
Zweimal Gold für Neumann
Gleich zwei Produkte des Berliner Mikrofonherstellers Neumann sind in diesem Jahr während der NAMM-Show in Anaheim/USA mit dem TEC Award "Outstanding Technical Achievement" ausgezeichnet worden: Das Großmembran-Mikrofon TLM 102, mit dem es in kürzester Zeit gelungen ist, eine neue Einsteiger-Klasse der Neumann-Studiomikrofone zu etablieren und professionelle Neumann-Qualität neuen Kundengruppen zugänglich zu machen. Außerdem prämiert wurde das KMS 104 plus, eine weitere Modellvariante in der Neumann Bühnenmikrofonserie, die speziell auf weibliche Stimmen zugeschnitten ist.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin: "Das gesamte Neumann-Team in Berlin freut sich in diesem Jahr ganz besonders, diese begehrte Auszeichnung gleich zweimal – sowohl im Studio- als auch im Bühnenbereich – erhalten haben. Nachdem bereits im Jahre 2000 bzw. 2007 Modelle der KMS-Serie mit dem TEC ausgezeichnet wurden, hat Neumann nun auch im Bereich der Vokal-Mikrofone den Referenzstatus für drahtgebundene Bühnenmikrofone erreicht. Mit diesen zwei TEC Awards hat Neumann diese Auszeichnung insgesamt bereits dreizehn Mal erhalten und setzt damit einmal mehr ein führendes Zeichen in der Audio-Industrie".

Der TEC Award

Seit 1985 sind die "Technical Excellence & Creativity Awards" (TEC Awards) die wichtigsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der professionellen Audiotechnik. Sie werden alljährlich von der "TEC Foundation for Excellence in Audio" an Einzelpersonen und Firmen für tontechnische Innovationen aus den Bereichen Aufnahme, Live-Performance, Film und Fernsehen sowie Videospiele und andere Medienproduktionen verliehen. Die Nominierungen erfolgen durch ein Gremium von Audioprofis. Anschließend werden die Preisträger durch eine aus Mitgliedern verschiedener Branchenorganisationen und professioneller Audio-Websites bestehende Fachjury gewählt.


KMS 104 (plus) / KMS 105 - Die Bühne wird zum Studio

Die Qualität von Studio-Kondensatorkapseln in einem robusten, bühnentauglichen Gehäuse. Pop-, Wind- u. Griffgeräusche werden eliminiert durch innovative akustische und elektronische Filter. Geringes Eigenrauschen, klar definierte Richtcharakteristik mit hoher Rückkopplungsfestigkeit sowie hohe Sprachverständlichkeit prädestinieren sie u. a. für In-Ear-Monitoring Anwendungen. Das KMS 104 plus zeichnet sich, im Vergleich zum KMS 104, durch einen stärker ausgeprägten Bass-Frequenzgang aus. In enger Kooperation und in langen Praxistests mit professionellen Musikerinnen wurde das KMS 104 plus speziell auf die Erfordernisse weiblicher Stimmen im Rock- und Popbereich optimiert.


TLM 102 – Das Einsteigermodell in den „Neumann-Sound“

Das smarte Design sowie sein Preis-Leistungs-Verhältnis prädestinieren es für Anwendungen im Projektstudio- & Homerecording-Bereich sowie überall dort, wo es „eng“ wird. Spezialgebiet sind Vocal-Recordings (sehr gute Sprach-verständlichkeit und Übertragung von Pop- und Zischlauten) sowie Aufnahmen mit hohen SPLs.

2 TEC Awards für Neumann
TEC Awards Dokumente
TEC TLM 102 Umschlag
TEC Awards KMS Umschlag
12.05.2010
Neumann erweitert das Produktportfolio
Ein weithin sichtbares Signet auf dem Neumann-Messestand brachte es für die Besucher der prolight+sound auf den Punkt: Neumann, bisher weltbekannt für professionelle Mikrofone, widmet sich jetzt auch dem anderen Ende der Audiokette und stellt damit seine elektroakustische Kernkompentenz abermals unter Beweis.

Schon vor einigen Monaten hatte sich angekündigt, dass Neumann sein Produktportfolio mit Studiolautsprechern erweitern wird. Basis hierfür sind die Produkte der renommierten Firma Klein + Hummel, deren Monitore im deutschsprachigen Bereich und einigen wenigen weiteren Ländern einen hervorragenden Ruf besitzen, aber global recht unbekannt sind.

"Dies wird sich ganz sicher in absehbarer Zeit ändern, weil die Marke Neumann in der internationalen Studiowelt ein fester Begriff ist. Wir versprechen uns hier einen starken Synergie-Effekt", kommentiert Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin und fährt fort: "Neumann steht mit seiner Firmengeschichte für weit mehr als nur Mikrofontechnik. Über die Jahrzehnte hinweg wurden zum Beispiel auch Schallplatten-Schneidanlagen und Tonregieanlagen produziert. Und dass wir uns mit Wandlerdesign – auf der Mikrofonseite –, mit Signalverarbeitung und mit digitaler Audiotechnik auskennen, brauchen wir nicht mehr unter Beweis zu stellen. Neumann hat darüber hinaus einen Hochtechnologie-Anspruch und setzt ihn erfolgreich um, zum Beispiel mit den digitalen Mikrofonen der Solution-D-Serie."

Die bestehenden Studiomonitore werden in das Neumann-Produktportfolio als “KH-Line“ aufgenommen. Im Laufe der Zeit werden neue Produkte entwickelt, die sich an den gehobenen Ansprüchen und Bedürfnissen von Kunden und Märkten orientieren. Das Grundkonzept einer kompromisslosen Wiedergabequalität und die Entwicklung innovativer Technologien werden dazu beitragen, dass sich Neumann Studiomonitore von der breiten Masse abheben. Noch im Jahr 2010 wird es die ersten neuen Monitorlautsprecher mit dem Neumann-Label geben.

Der überwiegende Teil der bisherigen Klein + Hummel-Ingenieure ist auch weiterhin für die Sennheiser-Gruppe tätig, jetzt jedoch für die entsprechenden Zielmärkte

Installed Sound bei Sennheiser beziehungsweise Studio Monitor Systems bei Neumann. Es sind zum weitaus größten Teil dieselben Menschen, die hinter den Produkten stehen. Auch der Service für die bestehenden und zukünftigen Kunden ist in der gewohnten Neumann-Qualität sichergestellt.

Klein + Hummel ist seit 2005 Teil der Sennheiser-Firmengruppe. Anfang 2010 wurde entschieden, die Studio-Produkte unter dem Dach der Firma Neumann weiterzuführen und den Installed Sound-Bereich bei Sennheiser zu integrieren.

Das Signet bringt es auf den Punkt
Das Signet bringt es auf den Punkt
Noch etwas ungewohnt: Lautsprecher-Demos bei Neumann
Noch ungewohnt: Lautsprecher-Demos bei Neumann
Im Herbst wird das Geheimnis gelüftet: der erste Neumann Studio-Monitor
Im Herbst wird das Geheimnis gelüftet: der erste Neumann Studio-Monitor
Ab sofort gibt es von Neumann nicht nur Mikrofone
Ab sofort gibt es von Neumann nicht nur Mikrofone
22.10.2009
TLM 67 – Studiomikrofon des Jahres
Mit dem TLM 67 wurde auf der diesjährigen AES in New York jetzt bereits das elfte Mal ein Neumann-Mikrofon mit dem begehrten TEC Award ausgezeichnet! Er wird alljährlich in verschiedenen Produktkategorien für außergewöhnlich kreative technische Entwicklungen vergeben. Beim TLM 67 trifft dies insbesondere auf die innovative Schaltungstechnik zu, die es zu einer zeitgemäßen Adaption des legendären U 67 macht. Das neue Schaltungsdesign ist eng an die Klangeigenschaften des Klassikers angelehnt, kommt aber ohne die Verwendung einer Röhre aus. Eine ähnliche Neumann-Schaltungstechnologie hat sich bereits im TLM 49 erfolgreich bewährt, welches schon 2006 mit einem TEC Award ausgezeichnet wurde.

Beim TLM 67 sorgen drei umschaltbare Richtcharakteristiken (Kugel, Niere, Acht), eine schaltbare 10dB-Vordämpfung und ein Hochpassfilter für ein breites Einsatzgebiet des Mikrofons und detaillierte Anpassungsmöglichkeiten an die jeweilige Aufnahmesituation.

Mit dem TEC Award und dem MIPA, den das TLM 67 bereits im Frühjahr erhalten hat, ist es mit zwei der wichtigsten Preise unserer Branche zum besten Recording-Mikrofon im Jahr 2009 ernannt worden. Damit tritt das TLM 67 immer mehr in die – zugegebenermaßen recht großen – Fußstapfen seines Vorbildes. Ein Grund mehr dafür, dass die „67” einen hohen Stellenwert in der mittlerweile mehr als 80-jährigen Firmengeschichte behält.

Studiomikrofon TLM 67 mit TEC Award
16.10.2009
TLM 102 - Smart. Sweet. Powerful.
Mit dem TLM 102 definiert Neumann für sich eine neue Generation der Studiomikrofone. Dies betrifft nicht nur das Design des Mikrofons, sondern auch das Preissegment.

Durch eine reduzierte Gesamtgröße ergibt sich ein ausgesprochen kompaktes Erscheinungsbild, das alle typischen Designkomponenten eines Neumann-Mikrofons in sich vereint. Die harmonischen Proportionen und der hochglänzende Korbring sichern dem TLM 102 auf den ersten Blick einen hohen Sympathiebonus.

In Sachen Sound ist das TLM 102 ganz groß: In seinem Inneren arbeitet eine neu entwickelte Großmembran-Kapsel (Niere), die mit einem maximalen Schalldruck von 144 dB beispielsweise auch die Aufnahme von Drums, Percussion, Amps und anderen sehr lauten Schallquellen erlaubt. Das wichtigste Anwendungsgebiet liegt aber im Bereich Gesang und Sprache, wo eine leichte Anhebung oberhalb von 6 kHz für eine ausgezeichnete Präsenz der Stimme im Gesamtmix sorgt.

Zuhause fühlen wird sich das Mikro aufgrund des variablen Einsatzgebietes und des Preises sicher im ambitionierten Homerecording- und Projektstudio, aber auch im Broadcast-Bereich, vor allem wenn besonderer Wert auf freie Sichtachsen zu den Sprecherplätzen gelegt wird. Entsprechende Wünsche wurden in letzter Zeit vermehrt an Neumann herangetragen.

Das TLM 102 ist in schwarz und nickel zusammen mit einem Stativgelenk zu einem Preis um 600,- Euro erhältlich.

Produktinformationen finden Sie unter

Studiomikrofon TLM 102
14.10.2009
Kulturelles Erbe? Lebendiges Studio! Das Profi-Seminar im CAN-Studio im rock'n'popmuseum vom 11.-13. November 2009 in Kooperation mit Neumann. Anmeldungen ab sofort möglich.
Das Studio versprüht sie noch, die Energie einer äußerst ungewöhnlichen Band. CAN galt in den 70 er Jahren als herausragendes Ensemble des so genannten Krautrock, ihre Musik experimentell und sperrig. Ihr Studio in Weilerswist bei Köln setzte darüber hinaus neue Maßstäbe in der Tonstudioproduktion: manche Aufnahmetricks der Band sind bis heute vieldiskutierte Phänomene einer bisweilen ungewöhnlichen Arbeitsweise.

Das Studio ist vor zwei Jahren im rock'n'popmuseum wieder aufgebaut worden - und ist für viele Besucher zur Wallfahrtsstätte geworden. Doch es bleibt auch ein lebendiges Studio. Das rock'n'popmuseum veranstaltet nun in Kooperation mit dem Mikrofonhersteller Neumann vom 11. bis 13. November 2009 ein Seminar für angehende und neugierige Toningenieure, die in ihrem Fach das Besondere lernen wollen.

Drei Tage widmen sich Fachleute dem Thema „Mikrofonie“. Es geht einerseits um handfestes Praxiswissen, etwa welches Mikrofon für welche Aufnahme geeignet ist. Darüber hinaus vermitteln die Referenten natürlich das Wissen aus langjähriger Erfahrung, das in keinem Lehrbuch zu finden ist. John Oram etwa, der den ersten Tag gestaltet, hat reichlich Spannendes aus seiner Arbeit mit George Lucas (Star Wars) und den Beatles zu erzählen. Am zweiten Tag wird zunächst Andreas Ederhof (Hamburg) einen Überblick über die Nutzung der verschiedenen Mikrofone geben. Den Nachmittag gestaltet der frühere „Hausherr“ und technische Kopf der Band CAN, René Tinner. Er gibt Einblick in die ungewöhnliche Aufnahmepraxis der Band. Am 13.11. wird Frank Vornkahl auf die Nutzung und den Forschungsstand von analogen und digitalen Mikrofonen eingehen.

Gearbeitet wird im wieder errichteten CAN Studio. Die Besichtigung der großen Ausstellung im rock'n'popmuseum ist natürlich inbegriffen, darüber hinaus gibt es für die Teilnehmer die Möglichkeit, abends Konzerte im rock'n'popmuseum (Achim Reichel am 12.11.09) oder im Enscheder Muziekkwartier zu besuchen.

rock'n'popmuseum
Barbara Sydow, barbara.sydow@rock-popmuseum.de
Udo-Lindenberg-Platz 1
48599 Gronau
info@rock-popmuseum.de
www.rock-popmuseum.de
Tel. 02562 – 81 48 0
Fax. 02562 – 81 48 20

Information und Anmeldung unter

07.09.2009
Neumann auf der IBC 2009
Der Berliner Mikrofonhersteller Neumann erweitert sein digitales Line-Up speziell für Anwendungen im ENG/Broadcast-Bereich. Gezeigt werden Neuentwicklungen wie das digitale Richtrohr KMR 81 D und eine Achtercharakteristik (KK 120) der digitalen Neumann Kleinmikrofonserie. In der Kombination ermöglicht dies digitale MS-Stereoaufnahmen in einem durchgängig digitalen Workflow. Ergänzt wird das Programm durch neue Zubehörteile zur Anpassung an verschiedenste Einsatzbereiche, sowohl im Außen- als auch im Installed-Sound-Bereich.

Im Zusammenhang mit der mittlerweile rasant fortschreitenden Einführung von HDTV entstehen auch weiter gehende Anforderungen an die Audiotechnik, die durch digitale Mikrofone hervorragend realisiert werden können. Folgerichtig ist daher bei uns auch eine portable Version des digitalen Mikrofon-Interfaces DMI-2 in Arbeit, die für das kommende Jahr erwartet wird.

Neumann ist Mitaussteller bei Sennheiser, Halle 8, Stand C51.

29.05.2009
Video auf YouTube
Wolfgang Fraissinet spricht über digitale Mikrofone und die Philosophie von Neumann bei Sweetwater/USA.

15.05.2009
Das digitale Mikrofon-Interface für Multikanal-Anwendungen
Inzwischen hat sich bei vielen Anwendern herumgesprochen, dass digitale Mikrofone in zahlreichen Anwendungsfeldern gravierende Vorteile bieten. Gewicht, Aufbauzeiten, Platzbedarf, Transport-, Produktions- und Investitionskosten werden gegenüber bisherigen, analogen Lösungen reduziert. Dies gilt gerade auch für umfangreiche Setups, bei denen eine große Anzahl von Mikrofonkanälen parallel betrieben wird, beispielsweise bei Orchesteraufnahmen im Studio, aber auch im Live-Beschallungsbereich.

Mit dem DMI-8 ist von Neumann ab sofort eine achtkanalige Variante des digitalen Mikrofon-Interfaces erhältlich, die in solchen Fällen das Setup erheblich vereinfacht.

Neben den bewährten Funktionen des zweikanaligen DMI-2:

  • AES 42/EBU-Umsetzung


  • Synchronisation der Mikrofone ohne Sample-Rate-Converter


  • Automatische Word Clock- oder AES 11-Synchronisation


  • Alle Taktraten zwischen 44,1 und 192 kHz


  • Komplette Steuerung und Speicherung der Settings per Mac oder PC


Bietet das neue DMI-8 darüber hinaus folgende Features:

  • Kaskadierbarkeit von bis zu 128 Kanälen


  • Pegelanzeige und Gain-Einstellung an der Frontplatte auch ohne Rechner


  • D-Sub 25-Ausgänge mit Tascam- und Yamaha-Belegung


  • Optische ADAT-Schnittstelle


  • Offene Architektur zum späteren Anschluss von anderen Multichannel-Interfaces und Audionetzwerken, wie EtherSound und MADI


Selbstverständlich können am DMI-8 - wie auch am DMI-2 - die Mikrofone aller Hersteller betrieben werden, die nach dem gemeinsam verabschiedeten AES 42-Standard arbeiten.

Durch das neue Interface wird der Preis pro Kanal beim Einsatz digitaler Mikrofone noch einmal erheblich gesenkt. Insbesondere dadurch, dass keine weiteren Wandler und Vorverstärker erforderlich sind, ergibt sich ein eindeutiger Kostenvorteil gegenüber einer entsprechend hochwertigen analogen Konfiguration. Hinzu kommen natürlich die Handling-Vorteile in der Praxis und die erhöhte Störsicherheit.

Digital Microphone Interface DMI-8
12.05.2009
Das TLM 67 gewinnt den mipa
Bereits zum zehnten Mal wurde auf der diesjährigen Musikmesse / Prolight + Sound in Frankfurt der mipa-Award vergeben. Schon zum sechsten Mal gehört Neumann dabei zu den stolzen Gewinnern: Das TLM 67 wurde jetzt als Sieger in der Rubrik Studiomikrofone prämiert. Dies beweist, dass Neumann mit dem TLM 67 eine hervorragende Symbiose aus Tradition und Innovation gelungen ist.

Der mipa (Musikmesse International Press Award) wird von mehr als 100 internationalen Zeitschriften in insgesamt 40 Produktkategorien vergeben.

Seit Jahrzehnten gilt Neumann weltweit als der maßgebende und führende Hersteller von Studiomikrofonen. In der mehr als 80-jährigen Firmengeschichte wurden zahlreiche Neumann-Produkte zu weltweit anerkannten Klassikern der Audiogeschichte und sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Grundlage für den jahrzehntelangen Erfolg ist ein kompromisslos qualitätsorientiertes Denken sowohl bei der Entwicklung als auch bei der Fertigung der Produkte.

Das Studiomikrofon TLM 67 gewinnt den MIPA Award 2009
04.05.2009
Digitale Mikrofontechnologie auf dem Vormarsch
Auf der 126ten AES Convention legt Neumann in diesem Jahr den Fokus auf gezielt entwickelte Mikrofonlösungen für den Bereich professioneller Anwendungen. Neben dem umfassenden Einblick in das aktuelle Produktsortiment, können Interessenten an einem speziellen Display die digitale und analoge Version einiger Mikrofonmodelle direkt vergleichen.

Inzwischen hat sich bei vielen Anwendern herumgesprochen, dass die digitalen Neumann Mikrofone in zahlreichen Anwendungsfeldern gravierende Vorteile bieten. Direkt am Messestand bietet Neumann Kurzseminare mit interessanten Einblicken in den digitalen Workflow der Zukunft. In Zusammenarbeit mit Experten von Optocore, Camelot und Sennheiser wird den Besuchern der Mehrwert der digitalen Mikrofon Technologie anhand von Praxisbeispielen näher gebracht.

In der Praxis zahlreicher Anwendungen konkretisieren sich zunehmend die Vorteile digitaler Mikrofone. Viele Produktions-Workflows werden neu definiert und ermöglichen dadurch eine höhere Effektivität und Sicherheit als bisher. Immer mehr Firmen sorgen durch eigene Peripherieprodukte für eine nahtlose Einbindung digitaler Mikrofone in große Netzwerke. In den Workshops mit unseren Partnern auf der AES möchten wir diese Erfahrungen weitergeben und diskutieren.

Neumann auf der 126. AES Convention in München
27.03.2009
Voller Sound. Volle Kontrolle. KMS 104 plus
Mit dem KMS 104 plus stellt der Berliner Mikrofonhersteller ein weiteres Mikro in der Reihe der inzwischen weltweit etablierten Neumann-Bühnenmikrofone vor. Das KMS 104 plus besitzt Nierencharakteristik, ein ausgesprochen transparentes Klangbild für optimale Textverständlichkeit und höchste Feedback-Sicherheit für eine sichere, einwandfreie Bühnen-Perfomance.

Neu definiert gegenüber dem KMS 104 und KMS 105 wurden die akustischen Eigenschaften im Bassbereich. Das KMS 104 plus wurde diesbezüglich in enger Kooperation und in langen Praxistests mit professionellen Musikerinnen speziell auf die Erfordernisse weiblicher Stimmen im Rock - und Popbereich optimiert.

Wie schon bei den bisherigen Neumann-Bühnenmikros braucht man keine Angst um das wertvolle Equipment im rauen Bühnenalltag zu haben: Gehäuse, Korb, Kapsel und Elektronik sind entsprechend robust ausgelegt.

Das KMS 104 plus wird zusammen mit einem gepolsterten Nylonetui und der entsprechenden Stativklemme geliefert.

Das neue Gesangsmikrofon KMS 104 plus
23.02.2009
40 Neumann-Workshops auf der Prolight + Sound 2009
Am Messestand C30 in der Halle 4.1 bietet Neumann ein hochkarätig besetztes Kurzseminar-Programm für die Messebesucher an. Die insgesamt 40 Seminare mit 10 unterschiedlichen Schwerpunkten behandeln nicht nur allgemeine Fragen rund um den Mikrofoneinsatz im Studio und auf der Bühne, sondern auch spezielle Themen wie die Verstärkung von Chören, die Erstellung von Band-Demos, den Einsatz digitaler Mikrofone im Homerecording-Studio, das Stimmtraining für verschiedene Musikstile, das optimale Monitoring und Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik.

Gespannt sein darf man insbesondere auf die Workshops von Peter Weihe, dem wohl bekanntesten deutschen Studiogitarristen. Peter Weihe wird aus seinem Jahrzehnte umfassenden Erfahrungsschatz praxisnahe Tipps zur Aufnahme von Akustikgitarren und Gitarren-Amps geben.

Die Seminare laufen an allen vier Messetagen zwischen 9.45 Uhr und 18 Uhr. Das vollständige Programm mit allen Infos zu den Inhalten und Referenten können Sie über den untenstehenden Link herunterladen. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos; es ist keine Voranmeldung erforderlich, aber frühzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze.

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17.05.2008
TLM 67 - Das Neumann-Mikro zum 80. Firmenjubiläum
„47“, „67“, „87“ – diese Zahlen wecken in der Welt der Studiomikrophone große Assoziationen, bei denen Profis ins Schwärmen geraten. Das neue TLM 67 trägt seine beiden Ziffern nicht zufällig in seinem Namen. In mehrfacher Hinsicht ist das „Arbeitspferd“ der 60er-Jahre – das legendäre U 67 – eine Referenz für das TLM 67. So verwendet es als Herzstück ebenfalls die K 67–Kapsel, und das neue, spezielle Schaltungsdesign ist eng an die Klangeigenschaften des Klassikers angelehnt, kommt aber ohne die Verwendung einer Röhre aus. Eine ähnliche Neumann-Schaltungstechnologie hat sich bereits im TLM 49 sehr erfolgreich bewährt.

Drei umschaltbare Richtcharakteristiken (Kugel, Niere, Acht), eine schaltbare 10-dB-Vordämpfung und ein Hochpassfilter machen das TLM 67 sehr universell einsetzbar und erlauben eine detaillierte Anpassung an die jeweilige Aufnahmesituation.

Das Design überrascht mit einer bei Neumann bisher einzigartigen Bicolor-Ausführung. Die perlgraue Oberfläche des Mikrophonrohres in Kombination mit dem klassischen Neumann-Nickel verleiht dem Mikrophon eine Prise Individualität, die es unverwechselbar macht. Anlässlich des 80. Jubiläums der Firma Neumann würdigt das Unternehmen seinen Gründer mit einem dreidimensionalen Metallemblem auf der Vorderseite des TLM 67.

Das TLM 67 ist schaltungstechnisch die zeitgemäße Weiterentwicklung des U 67 und transportiert dessen positive Ausstrahlung in die Gegenwart.

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18.03.2008
TLM 103 D – Ein Klassiker wird digital
Mit dem Neumann TLM 103 D ist ab sofort ein moderner Klassiker aus dem Homerecording- und Projektstudiobereich als digitale Version erhältlich.

Gerade in Zusammenhang mit digitalen Workstations, die in diesem Bereich sehr verbreitet sind, macht die digitale Solution-D-Mikrofontechnik dem Anwender das Leben einfacher. Der in das Mikrofon integrierte, superschnell arbeitende Peak-Limiter garantiert zu jeder Zeit optimal ausgesteuerte Aufnahmen. Der ebenfalls im Mikrofon befindliche Neumann AD-Konverter erspart langwierige Experimente mit externen Wandlern und Pre-Amps. Damit ist sichergestellt, dass der legendäre Neumann-Sound unverfälscht in optimaler Qualität auf der Festplatte des Anwenders landet.

Das TLM 103 D ist in nickel und schwarz zusammen mit einem Stativgelenk erhältlich. Ferner werden Starter-Kits, bestehend aus Mikrofon, elastischer Aufhängung und Connection-Kit zum direkten Anschluss an die AES/EBU- oder S/PDIF-Schnittstelle, angeboten.

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13.02.2008
Erweiterte Themenvielfalt: Die Neumann-Workshops auf der Prolight + Sound 2008
Noch einmal erweitert hat der Berliner Mikrofonhersteller Neumann sein Workshop-Programm auf der Prolight + Sound 2008 (C30/Halle 4.1). Das Themenspektrum wurde komplett überarbeitet, und eine große Zahl neuer Referenten ist am Start.

In nun insgesamt 44 Workshops, jeweils zwischen 10 und 18 Uhr an den vier Messetagen, geht es natürlich auch um das Singen auf der Bühne und im Studio, um das Signal-Processing bei Gesangsaufnahmen und den Weg zum Mikro fürs Leben. Darüber hinaus sind als neue Themen hinzugekommen: „Was tun, wenn es dröhnt – Akustik und Studiodesign“, „Trompete & Co im Studio und auf der Bühne“, „Von der Live-Aufnahme zum Band-Demo“, „Digitaltechnik im Homerecording-Studio“ und „Technische Aspekte moderner Chorarbeit“. Zwischendurch gibt es immer wieder unterhaltsame Einblicke in das Leben eines Geräuschemachers.

Die Referenten sind der Jazz-Trompeter Nils Wülker, die Vocaltrainerin Annette Marquard, Chortrainer und Studiobetreiber Rainer Stemmermann, Akustikfachmann Peter Maier, der Toningenieur Nils Hamann, der Geräuschemacher Dieter Hebben und der Lautsprecherspezialist Andrew Goldberg.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin: „Mit der Erweiterung des Themenspektrums unserer Workshops reagieren wir auf oft gestellte Kundenfragen, auch jenseits der reinen Mikrofontechnik. Zusätzlich stellt Neumann auf der Prolight + Sound mit dem TLM 103 D ein neues Mitglied der digitalen Mikrofonfamilie Solution-D vor, das vor allem für den Homerecording-Bereich hochinteressant ist.“

Die Seminare dauern jeweils 20 bis 40 Minuten und sind kostenlos.

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21.09.2007
Das U 87 Anniversary Set ist erhältlich
Anlässlich des 40. Jubiläums des wohl bekanntesten Studiomikrofons ist ab sofort das exklusive U 87 Anniversary Set erhältlich. Die Sonder-Edition in einem edlen und robusten Retrostyle-Koffer wartet mit einer einmaligen Produktausstattung auf.

Neben der elastischen Aufhängung sowie einem signierten Echtheitszertifikat mit Seriennummer gehört zu dem Set ein exklusiv gestalteter Popschirm. Mit seinem charakteristischen Design ist er eine Reminiszenz an die Beatles-Zeit und die frühen Jahre des U 87.

Das komplette Set besticht optisch durch die Kombination polierter Glanznickelteile mit dem traditionellen Neumann Nickelmatt-Farbton. Diese Sonderauflage wird über die Jahre im Wert definitiv steigen. Um den angemessenen Umgang mit den hochwertigen Produkten zu erleichtern, liegen ein Satz weißer Handschuhe und ein mit dem Anniversary-Signet bestickter Staubschutzbeutel bei.

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01.08.2007
Neumann startet die „U 87 and You“-Aktion
Was bringen Sie mit dem Namen „U 87“ in Verbindung? Fast jeder Tontechniker oder Musiker denkt dabei schnell an das Neumann U 87, das wohl bekannteste Studiomikrofon überhaupt, das zudem in diesem Jahr sein 40. Jubiläum feiert.

Wer seine Assoziationen zum U 87 als kurze Video-Message (max. 30 s) per Mail oder MMS bis zum 31. Dezember an My-U87-Message@Neumann.com schickt, hat die Chance auf einen großen Gewinn, der käuflich nicht zu erwerben ist: Unter den 87 interessantesten Einsendungen wird eine Reise zu Neumann Berlin (inkl. Reise- und Hotelkosten) mit einem tiefen Einblick in die Geheimnisse der Entwicklung und Fertigung des U 87 sowie all der anderen legendären Neumann-Mikrofone verlost. Natürlich bleibt dabei auch noch Zeit für ein ausführliches Sightseeing der im ständigen Wandel befindlichen Metropole.

In wenigen Wochen wird das U 87 Anniversary Set erhältlich sein. Sammler, Liebhaber und alle, die schon immer die Anschaffung eines U 87 in Erwägung gezogen haben, dürfen gespannt sein, es handelt sich um eine exklusive Variante mit einer einmaligen Produktausstattung.

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09.05.2007
Solution-D wächst weiter
Neumann meldet weiteren Zuwachs innerhalb der Solution-D Familie. Für das digitale Kleinmikrofonsystem KM D sind ab sofort drei weitere Kapseln erhältlich:

KK 131, Kugel freifeldentzerrt
KK 143, breite Niere
KK 145, Niere mit Hochpass

Mit den nun insgesamt 6 verfügbaren Kapseln stehen dem professionellen Anwender auch in der digitalen Mikrofonwelt alle Werkzeuge für schwierige Aufnahmesituationen zur Verfügung.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin: „Die neuen Kapseln sind die konsequente Fortführung der Neumann-Strategie zum umfangreichen Aufbau eines digitalen Mikrofonprogrammes.“

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23.02.2007
Volles Programm: Die Neumann-Workshops auf der prolight + sound 2007
Auch in diesem Jahr bietet der bekannte Berliner Mikrofonhersteller auf dem Messestand (C30/Halle 4.1) ein äußerst umfangreiches Workshop-Programm mit mehr als 30 Kurzseminaren an. Die Themen reichen vom praxisgerechten Einsatz von Studio- und Bühnenmikrofonen über Stimmtraining und professionelle Bühnen-Performance bis hin zu Workshops zur Abnahme von E- und Akustikgitarren sowie zur Auswahl des richtigen Nahfeldmonitors im Homerecording-Studio.

Die Seminare dauern jeweils 30 bis 45 Minuten und sind kostenlos. Aufgrund der großen Resonanz in den letzten Jahren ist rechtzeitiges Erscheinen angebracht, um sich einen Platz zu sichern.

Zu den Referenten zählen u.a. der Gitarrist Markus Wienstroer, Mitglieder der Acapella-Gruppe „Flying Pickets“, die Vocaltrainerin Billi Myer und Andrew Goldberg, Produktspezialist des Lautsprecherherstellers Klein + Hummel. Das vollständige Seminarprogramm steht auf der Neumann-Website www.neumann.com vier Wochen vor Messebeginn zum Download bereit.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin: „Das speziell auf die Besuchergruppe der prolight + sound zugeschnittene Workshop-Programm ist für uns ein wichtiger Beitrag zur Kundenorientiertheit unseres Unternehmens.“

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15.02.2007
Neumann erhält „Silver Award“
In 2006 wählten die Leser des Magazins „Acoustic Guitar“ zum 5. Mal seit 1998 ihr bevozugtes Equipment. Nahezu 5000 Teilnehmer bestimmten die Gewinner aus 32 Kategorien. Prämiert wurden dabei nicht einzelne Produkte sondern Produktreihen bzw. deren Hersteller.

In der Kategorie „Mikrofone“ wurde Neumann der Players’ Choice Silver Award verliehen.

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08.11.2006
Besuchen Sie unseren Demoraum auf der diesjährigen Tonmeistertagung in Leipzig
An allen vier Tagen der diesjährigen Tonmeistertagung in Leipzig (16. - 19.11.2006) veranstalten wir in unserem Demoraum D 13 (Ebene 2) Workshops rund um den Einsatz digitaler Mikrofone. Es werden u.a. folgende Fragestellungen erörtert:

· Warum brauchen wir digitale Mikrofone?
· Die Vorteile einer vollständig digitalen Übertragungskette
· Das technische Prinzip von Solution-D
· Der Neumann A/D-Wandler – Warum ist er einer der weltweit Besten?

· Die Vorteile des im Mikrofon integrierten Peak-Limiters
· Weitere integrierte DSP-Funktionen

· Die technischen und wirtschaftlichen Vorteile eines digitalen Mikrofonsystems

· Die neuen digitalen Kleinmikrofone Solution-D
· Das KM D Starter Set zum Anschluß an AES/EBU und SPDIF

· Anwendungserfahrungen und Referenzprojekte
· Die erste volldigitale Aufnahme: Das Deutsche Sinfonie-Orchester unter Leitung von Kent Nagano

· Ein Blick in die Zukunft: Was sind die nächsten Schritte?


Von unseren Kunden können die Mikros vor Ort getestet und verglichen werden.

Die genauen Anfagszeiten sind bitte einer Informationstafel vor Ort zu entnehmen.

Desweiteren bieten wir die Möglichkeit, diverse Mikrofone aus den Bereichen Studio, Broadcast/Fim und Stage vor Ort anzutesten.

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01.11.2006
Erfolgsstory: Neumann erhält den TEC Award für das TLM 49
Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Neumann TLM 49 zu einem der gefragtesten Mikrofone für Vocal-Recordings in der professionellen Audiobranche entwickelt. Die Symbiose aus Retro-Design, Vintage-Sound und modernster Schaltungstechnik hat anscheinend genau den Zeitgeist und den Geschmack der User getroffen.

Auf der diesjährigen AES Convention in San Francisco ist es dementsprechend mit dem TEC-Award 2006 der Mix Foundation for Excellence in Audio in der Rubrik „Microphone Technology/Recording“ ausgezeichnet worden.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb Neumann Berlin, nach der Preisverleihung: „Wir freuen uns, mit diesem Produkt wieder einmal exakt den Wünschen und Vorstellungen unserer Kunden entsprochen zu haben. Wir haben jedoch auch durch umfangreiche Praxistests in der Entwicklungsphase nichts unversucht gelassen, um die konkreten Soundvorstellungen zu analysieren“.

Das TLM 49 ist ein Studiomikrofon im Retro-Design mit warmer Klangabstimmung, optimiert für Gesangsstimmen. Es verwendet die Kapsel K 47 der legendären Mikrofone M 49 und U 47 mit Nierencharakteristik. Es ist mit nickelmatter Oberfläche erhältlich, die Lieferung erfolgt im Set mit einer elastischen Aufhängung.

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24.05.2006
Neue Mitglieder der Solution-D Familie
Anlässlich der AES Convention in Paris stellte Neumann eine ganze Serie neuer Produkte vor:

Solution-D, die Familie der Neumann-Digitalmikrofone, bekommt Zuwachs. Nach dem D-01, dem digitalen Großmembranmikrofon mit 15 verschiedenen Richtcharakteristiken, betritt nun die bekannte und erfolgreiche Kleinmikrofonserie 180 die digitale Welt und ergänzt das bisherige Produktportfolio – selbstverständlich mit demselben hohen Anspruch, für den man den Berliner Mikrofonhersteller seit Jahrzehnten kennt.

Während das im April erschienene TLM 49 Tradition und Moderne verbindet, schlägt Neumann mit seiner digitalen Kleinmikrofonserie eine Richtung in der technologischen Entwicklung ein, die eindeutig in die Zukunft weist.

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04.04.2006
Retro at its best: Das Neumann TLM 49
Das Retro-Design des neuen TLM 49 ist vielversprechend. Ohne das Mikro gehört zu haben, verrät schon das an die Neumann-Klassiker der 50er Jahre angelehnte Design, mit welcher Sound-Charakteristik der Kunde rechnen darf.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb: „Während der Entwicklungsphase wurde in umfangreichen Praxistests eine klangliche Abstimmung vorgenommen, die das TLM 49 insbesondere für Gesangs- und Sprachaufnahmen prädestiniert.“

Das warme Klangbild verleiht der Stimme Seidigkeit und gleichzeitig Transparenz, die sich im Mix hervorragend durchsetzt. Die Stimme rückt in den Vordergrund, ohne dass dabei die Höhen unangenehm überbetont werden. Ganz so, wie man es von Neumann-Klassikern gewohnt ist. Und tatsächlich arbeitet das TLM 49 mit der berühmten Kapsel K 47, welche bereits im M 49 und U 47 verwendet wurde.

Das TLM 49 eignet sich darüber hinaus auch für Instrumentalanwendungen im Bereich der professionellen Produktionsstudios und des anspruchsvollen Homerecordings.

Die Lieferung erfolgt im Set zusammen mit einer elastischen Aufhängung.

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20.02.2006
Mehr als 30 Neumann-Workshops auf der prolight+sound 2006
Nach der äußerst positiven Resonanz im vergangenen Jahr bietet der Berliner Studiomikrofon-Hersteller Neumann auch auf der kommenden prolight+sound ein umfangreiches Workshop-Programm an. Am Neumann-Stand (C30/Halle 4.1) werden an den vier Messetagen insgesamt 32 Workshops zu unterschiedlichsten Themen rund um Recording und Mikrofone angeboten.

Zu den Referenten zählen u.a. Andrea Figallo und Simon John Foster, die als Mitglieder der „Flying Pickets“ auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zum Thema Bühnen-Performance und Vocal Percussion zurückgreifen können.

Markus Wienstroer, gefragter deutscher Studio- und Live-Gitarrist (u.a. Westernhagen, Christopher Cross) demonstriert praxisnah die Abnahme von Akustik- und E-Gitarren und die Rolle der Gitarren-Sounds im Gesamtmix. Daneben werden die Vocal-Trainerin Billi Myer, Studiobetreiber, Tontechniker und auch Mitarbeiter der Firma Neumann viele Geheimnisse und Tipps rund um die Themen „Mikrofone, Gesangs- und Instrumentalaufnahmen“ erläutern.

Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin: „Wir möchten mit unserem Workshop-Programm viele der Fragen, die immer wieder von Kunden an uns herangetragen werden, bündeln und mit Hilfe erfahrener Referenten beantworten. Neben dem fachlichen Aspekt werden wir auch den Entertainment-Faktor nicht zu kurz kommen lassen.“

Das komplette Programm und detaillierte Angaben zu allen 32 Workshops, Anfangszeiten und den Referenten gibt es im Internet unter www.neumann.com. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, sie dauern jeweils 30 bis 45 Minuten.

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07.11.2005
Neumanns Phantomspeisung in der TECnology Hall of Fame
Während der diesjährigen AES Convention in New York wurde die Phantomspeisung der Firma Neumann in die bekannte TECnology Hall of Fame aufgenommen. "Einmal mehr wird damit die wichtige Rolle der Firma Neumann in der Entwicklung der professionellen Audiotechnik deutlich", kommentiert Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin.

Interessant sind die Gründe, die zur Entwicklung der seit vielen Jahrzehnten weltweit etablierten Technik geführt haben: Im Jahre 1966 stellte Neumann beim norwegischen Rundfunk eine neue Serie transistorisierter Mikrofone vor. Der norwegische Rundfunk wollte diese Mikrofone aus Kompatibilitätsgründen mit einer Phantomspeisung betreiben. Da wegen der kurzen Tageslichtdauer während der Wintermonate in den Studios eine Zusatzbeleuchtung vorhanden war, die mit 48 Volt zentral versorgt wurde, sollte diese Spannung auch für die Mikrofonspeisung verwendet werden. So entstand damals die später unter DIN 45596 genormte 48 V - Phamtomspeisung, die heute in jedem professionellen Mischpult bereitgehalten wird.

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07.11.2005
Willkommen zum Relaunch!
Wir freuen uns, Ihnen unsere Site in einem vollkommen neuen Gewand, mit noch mehr Informationen rund um das Thema Mikrofone präsentieren zu können.

Besonders hinweisen möchten wir auf die neue Rubrik „Das Unternehmen“ und die Suchfunktion für alle downloadbaren Dateien. In Sekunden können Sie hiermit alle zu einem Produkt online verfügbaren Dokumente und Fotos abrufen. Und vergessen Sie nicht, sich neu für den kostenlosen Neumann Newmailer zu registrieren. Unter den Abonnenten verlosen wir ein TLM 127 Studiomikrofon!

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01/12/2004
Double Distinction for Neumann at the 2004 TEC Awards in San Francisco
Two Neumann microphones were distinguished at the Technical Excellence and Creativity (TEC) Awards ceremony at this year’s AES Convention in San Francisco: the contemporary TLM 127 and the legendary U 47.

Neumann U 47 inducted into the TECnology Hall of Fame
As an important milestone in the 125-year history of professional audio, the Neumann U 47 has been inducted into the newly created TECnology Hall of Fame.

The U 47, which appeared in the year 1949, introduced the pioneering technology of switchable polar patterns, and was characterized by a unique sound. While multipattern technology has now become a standard feature in many microphones, the sound of this mic remains legendary and is still highly prized today.

In the past, superstars such as Elvis Presley, Buddy Holly, Frank Sinatra, the Beatles, Miles Davis and David Bowie used the U 47 repeatedly during the course of their careers. For the proud owners of a well-preserved U 47, this mic remains a top favorite even today, and is used in numerous contemporary productions, for instance by Lenny Kravitz and Robbie Williams.

U 47
U 47
Neumann TLM 127 receives 2004 Microphone Technology / Studio TEC Award
Simultaneously, the TLM 127 large-diaphragm mic introduced last year succeeded against strong competition in the studio microphone category. Over the 20-year history of the TEC Awards, the TLM 127 is the seventh Neumann microphone to receive one of these coveted awards for technical excellence and creativity.

“The 2004 TEC Award confirms the results of numerous test reports in recent months. With the development of the TLM 127, Neumann has succeeded in bridging the gap between the TLM 103 and the classic U 87, with an innovative new product that meets customer sound expectations over a wide range of applications. The simultaneous induction of the U 47 into the TECnology Hall of Fame clearly documents Neumann’s role over the decades as a leading manufacturer of studio microphones,” comments Wolfgang Fraissinet, President of Marketing/Sales at Neumann Berlin.

TLM 127
TLM 127
05/09/2003
M 149 Jubilee - Platinum Edition
In addition to numerous new product releases in the 75th anniversary year of Neumann, the Berlin creator of fine microphones, there is now an official "Jubilee Edition" for fans and collectors: the M 149 Jubilee, top model in the area of tube technology and recipient of several awards as a high-tech tool for professionals. Not entirely coincidentally, the finish is reminiscent of that of the classic U 47 of the 1950s. The headgrille and lower part look chrome-plated, but in fact have a high-quality platinum finish. The body has the well-known Neumann nickel finish. In addition, the "75 Years" logo is engraved on the front, and all of the microphones bear consecutive serial numbers of the limited edition of 500.

The microphones are available as a complete mono or stereo set with high-polish elastic suspensions and vintage power supply units with hammer finish, in a high-quality aluminum case which provides these treasures with excellent protection on the way to work - for it would be a great pity to keep them simply as ornaments in a display case. For years the technical specifications and sound properties of the M 149 Tube have thrilled audio engineers around the world.

If desired the case can be personalized with the name of the proud owner and the microphone serial numbers, engraved on a special metal plate.

"We are sure that this unique special edition will suit the taste of many Neumann fans. Certainly it is not a stereo set for everyone, but many people are looking for something exclusive, and we would like to fulfill this wish in our anniversary year," explains Wolfgang Fraissinet, President Marketing/Sales at Neumann, Berlin.

M 149 Jubilee
M 149 Jubilee
05/09/2003
Metal Cases and Attractive Neumann Sets
Among these are complete mono and stereo sets (consisting of microphones and elastic suspension) for many large-diaphragm microphones such as the TLM 103, TLM 170, U 87 Ai and the new TLM 127. Each set comes in a sturdy, high-quality aluminum case. In future, these cases will be available for all current Neumann large-diaphragm mics.

The new stereo sets with their attractive pricing cost appreciably less than two individual systems. All stereo set microphones have consecutive serial numbers.

The program is rounded out with stereo sets of "Series 180" miniature microphones. Each set is housed in a fine-quality wooden box.

Wolfgang Fraissinet, President of Marketing/Sales, states, "With these sets Neumann is responding to numerous customer requests in the international market. Here we demonstrate once again that Neumann responds to customer requests and requirements with comprehensive market-oriented solutions."

TLM 103 stereo set
TLM 103 stereo set
KM 184 stereo set
KM 184 stereo set
05/09/2003
Successful Start for Neumann Broadcast Line
The first model in the Neumann Broadcast line, the BCM 104, has now successfully passed the test of practical implementation in various broadcast studios. Its acoustic and electrical properties, and the completely new design, developed with the aid of 3D simulations, have met with a very positive response.

After a short test, several broadcast stations spontaneously decided to continue broadcasting with the BCM 104 for a few days, and to equip facilities for several announcers permanently with this mic.

"We were in great suspense concerning the first practical implementation and are naturally pleased that this completely novel compact construction, with integrated isolation from structure-borne noise and built-in pop screen directly in front of the capsule, meets the requirements of users," reports Stephan Peus, General Manager of Development at Neumann, Berlin.

The Broadcast line will be expanded later this year with the BCM 705. This will be a first in the 75-year history of the Neumann company, since the BCM 705 will be equipped with a dynamic capsule. Wolfgang Fraissinet, President Marketing/Sales at Neumann Berlin explains, "This is yet another innovation introduced by Neumann. The dynamic BCM 705 will cost considerably less than the BCM 104 condenser version, and will thus address the problem of the enormous cost pressure of equipping facilities for many announcers. However the new model will preserve all of the features typical of the Neumann Broadcast line, such as the simple exchange of microphone headgrilles for different announcers using the same microphone, and the integrated features for the suppression of interference noise."

05/09/2003
Neumann Solution-D in Production, for PC and Mac
"It took a little longer than originally planned," says Wolfgang Fraissinet, President Marketing/Sales at Neumann, Berlin, "but with the development of the Solution-D system Neumann is breaking new technological ground, assuming a pioneering role in the audio world and paving the way for future developments. This type of fundamental research takes time."

Now the dream has become a reality: The first genuine production models of the Solution-D are being delivered worldwide. At the same time, the Solution-D software has been expanded so that it is compatible with the important Mac OS 9/OS X platform, thus making digital Neumann technology available to all users in professional audio studios.

"We see the Solution-D D 01 microphone as the first step in this basic technology. Additional products will follow, and as always we will keep our ears open to the market and will listen carefully to our customers," promises Stephan Peus, President and Director of Development at Neumann.

The few systems already in use worldwide, which are in fact preproduction models, have been greeted enthusiastically in the professional world. For instance, Solution-D technology has already been used in the production of the soundtracks of "Matrix Reloaded," "Lord of the Rings" and "Terminator 3."



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