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Aktuelle Neuigkeiten zur Firma Neumann und den Produkten.
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Januar 2017
„Das Unbekannte berechenbar machen“: Wie der Neumann KH 80 DSP neue Maßstäbe im Monitorsound setzt

Mit dem KH 80 DSP setzen die Ingenieure von Neumann.Berlin erstmals auf digitale Signaloptimierung. „Unsere DSP-Engine ist eine Eigenentwicklung, die vor allem eine bislang oft Unbekannte kalkulierbar macht: den Raum, in dem sauberer, hochpräziser Klang erwartet wird“, verdeutlicht Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer von Neumann.

Der neue Zweiwege-Nahbereichsmonitor lässt sich künftig mit der App „Neumann.Control“ vollautomatisch auf Räume kalibrieren. Drei Modi sind verfügbar: Vollautomatisch (Precision Alignment) oder mit wenigen Fragen (Guided Alignment). Auch eine komplett freie, flexible Feinanpassung ist über den eingebauten, vollparametrischen 8-Band-Equalizer möglich (Manual Alignment).

KH 80 DSP Frontansicht

„Bei der Berechnung und Modellierung der Treiber, Gehäuse und Waveguides sind wir in der KH-Serie schon immer extrem detailverliebt gewesen“, betont Fraissinet. Das Ergebnis sei ein Frequenzgang, der in Geradlinigkeit und Neutralität eine neue Referenzklasse definiere – zu einem Preis, der vorher undenkbar für einen Neumann Studiomonitor gewesen wäre. Das Chassisdesign des Kompaktmonitors wurde mit mathematischen Modellen bis in eine Detailtiefe berechnet, „die selbst für unsere Branche ungewöhnlich ist“, erklärt Fraissinet. Nichtlineare Verzerrungen werden so von Anfang an minimiert. Das MMD™-Waveguide (Mathematically Modelled Dispersion) optimiert den Frequenzgang auch abseits der Hauptachsen, erlaubt mehr Bewegungsfreiheit in der Abhörposition und Spielraum auch in unterschiedlichsten akustischen Umgebungen.

KH 80 DSP Rückansicht

Der KH 80 DSP ist konzipiert als ideale Monitorlösung für Aufnahmen, Mix und Mastering in Projekt-, Musik-, Broadcast- und Post-Production-Studios.

Jedes mechanische und elektronische Element der – vom Treiber bis zur Verstärkung – ist handverlesen und nach Neumann-Standards abgeglichen. Die DSP-Engine sichert den linearen Frequenzgang zudem mit einem FIR-Filter. Er stellt sicher, dass alle Frequenzbereiche in jeder Umgebung störungsfrei und zeitgenau abgestrahlt werden.

Januar 2017
NAMM 2017: Das Neumann U 67 wurde in die TECnology Hall of Fame aufgenommen

Der Studiospezialist Neumann.Berlin gibt bekannt, dass sein Mikrofonklassiker U 67 in die TECnology Hall of Fame der Technical Excellence and Creativity (TEC) Foundation aufgenommen wurde. Die Preisverleihung fand am 21. Januar im Rahmen der NAMM Show in Anaheim statt. Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer der Georg Neumann GmbH, nahm die Auszeichnung entgegen.

Wolfgang Fraissinet

Das U 67 mit drei umschaltbaren Richtcharakteristiken wurde 1960 als Nachfolger des U 47 vorgestellt und war speziell für die Nahmikrofonierung ausgelegt, insbesondere von Gesang und Sprache im Aufnahmestudio. Das Mikrofon war sofort ein weltweiter Erfolg und erwarb sich unter Toningenieuren bald den Ruf eines leistungsfähigen Arbeitspferds, das sich in den angesehensten Studios an einer Vielzahl von Klangquellen bewährt hat.

Neumann U 67

„Wir fühlen uns geehrt, dass die TECnology Hall of Fame die bemerkenswerte Ingenieurskunst des U 67 auszeichnet“, sagt Fraissinet. „Nichts demonstriert seine herausragende Qualität besser als die Tatsache, dass es in den letzten 50 Jahren in nahezu jedem Top-Studio dieser Welt anzutreffen war und ist und für zahllose Aufnahmen eingesetzt wurde. Das U 67 repräsentiert auf perfekte Weise Neumanns Engagement für Innovation und unübertroffene Klangqualität – ein Engagement, das bis heute anhält.“

Die 2004 von George Petersen gegründete TECnology Hall of Fame, die seit 2015 vom NAMM MUSEUM of Making Music präsentiert wird, zeichnet Produkte aus, die einen bedeutenden Beitrag zum Fortschritt der Audiotechnik geleistet haben.


Ein Mikrofon mit langer Geschichte

Inside the Neumann U 67

Ende der 1950er Jahre kündigte der deutsche Elektronikkonzern Telefunken an, die Produktion der VF 14 M Stahlröhre zu beenden, die im beliebten U 47 eingesetzt wurde. Somit blieb nur mehr ein allerletzter Produktionslauf für eine Schlüsselkomponente jenes Mikrofonklassikers. Für Neumann bedeutete dies, dass man als führender Hersteller von Studio-Gesangsmikrofonen einen würdigen Nachfolger entwickeln musste. Das Ergebnis war ein neuer Höhepunkt der schon damals über 30 Jahre währenden Mikrofonentwicklung bei Neumann: das U 67.

Das von Dr. Ing. Gerhart Boré entwickelte U 67 verband klassische Neumann-Klangqualität mit den neuesten Innovationen der Mikrofontechnologie als Antwort auf die sich rasch verändernden Bedürfnisse im Aufnahmestudio. Nachdem bereits das Kleinmembranmikrofon KM 56 mit dreifach umschaltbaren Richtcharakteristiken ausgestattet war, wollte Neumann diese Funktionalität auch dem neuen U 67 verleihen. Das führte zur Neuentwicklung der K 67-Kapsel, einer Doppelmembrankapsel mit getrennten Gegenelektroden, die mit Kugel-, Nieren- und Achtercharakteristik optimale Anpassungen an die Aufnahmesituationen ermöglichte. Gleichzeitig war die Kapsel für einen ebenen Frequenzverlauf von 40 Hz bis 15 kHz ausgelegt, um Klangquellen aller Art mit bislang unerreichtem Realismus und Detailreichtum abzubilden.

Neumann U 67 Catalog

In den späten 1950ern begannen viele Sänger, den Lippenabstand zum Mikrofon zu verringern, um einen volleren Klang zu erzielen. Doch während diese Technik die gewünschte Stimmcharakteristik schuf, konnte sie aufgrund des Nahbesprechungseffekts zu übermäßigem Dröhnen in den tiefen Frequenzen führen. Als Abhilfe erhielt das U 67 einen neuen Low-Cut-Schalter, der es ermöglichte, Frequenzen unterhalb von 100 Hz abzusenken. Somit stand dem Toningenieur ein zusätzliches Tool zur Verfügung, um einen vollen und doch ausgeglichenen Sound zu erzielen. Darüber hinaus wurde ein steiles Hochpassfilter bei 40 Hz ins Mikrofon eingebaut, das unerwünschte Subbass-Frequenzen eliminierte, bevor sie die Röhrenelektronik erreichten, wodurch Übersteuerungen vermieden wurden.

Vollendet wurde das Design durch ein elegantes, leicht konisches Gehäuse mit einem modularen Aufbau, der es ermöglichte, das Mikrofon für Wartungsarbeiten oder einen Röhrentausch werkzeugfrei zu zerlegen. Als Röhre diente die weithin erhältliche EF 86, was die Unterhaltung des Mikrofons in allen Teilen der Welt erleichterte und ihm selbst in stark ausgelasteten Aufnahmestudios ein langes Leben bescherte.

Das U 67 war ein sofortiger Erfolg und wurde allenthalben für seine unerreichte Funktionalität, Vielseitigkeit und Klangqualität gelobt. Aufgrund dieser Eigenschaften gehörte es bald zur Mikrofonausstattung der Top-Studios weltweit und übernahm das Zepter vom inzwischen eingestellten U 47. Alleine in den ersten fünf Produktionsjahren wurden mehrere tausend Exemplare verkauft. Seine schaltbaren Richtcharakteristiken, die flexible Bassabstimmung und ein ebener Frequenzgang machten das U 67 für ein solch breites Anwendungsfeld nutzbar, dass man es liebevoll „The Workhorse“ nannte. Viele der Innovationen dieses Mikrofonklassikers wurden 1967 für Neumanns nächsten Klassiker übernommen: ein Transistormikrofon namens U 87.

März 2016
Neumann gehört zu den diesjährigen Preisträgern der von der NAMM-Foundation vergebenen "Outstanding Technical Achievement Awards".

Die Foundation zeichnete Neumann mit einem NAMM TEC Award in den Kategorien „Microphones – Recording“ aus. Wolfgang Fraissinet, President von Neumann.Berlin und Director Audio Recording bei Sennheiser, nahm den Preis für das Neumann U 47 fet in der Kategorie Studiomikrofone entgegen.

Neumann.Berlin konnte sich zusätzlich über die Aufnahme des Kleinmembranmikrofons KM 84 in die „NAMM TECnology Hall of Fame“ freuen. Die TECnology Hall of Fame wurde im Jahr 2004 aus der Taufe gehoben; hier finden die Produkte und Entwicklungen Eingang, die die Audiotechnik wesentlich beeinflusst und mitgestaltet haben. Welche Produkte geehrt werden, entscheidet ein Gremium aus mehr als 50 anerkannten Audioexperten, darunter Autoren, Dozenten, Toningenieure, Betriebsinhaber und andere Audioprofis. Um überhaupt in Betracht zu kommen, muss das Produkt oder die Entwicklung mindestens zehn Jahre alt sein.

Große Freude über die Auszeichnung

„Wir danken der NAMM-Foundation für diese Auszeichnung – ebenso wie unseren Branchenkollegen, die das Neumann U 47 fet in einer heiß umkämpften Kategorie zu ihrem Favoriten gewählt haben“, erklärte Wolfgang Fraissinet. „Die erfolgreiche Neuauflage dieses Mikrofonklassikers konnte nur gelingen, weil das gesamte Team auf jedes noch so kleine Detail geachtet hat, als das U 47 fet anhand der Originalzeichnungen und –Spezifikationen nachgebaut wurde.“

Wolfgang Fraissinet

„Ebenso möchten wir uns bei der NAMM-Foundation für die Aufnahme des traditionsreichen KM 84 in die TECnology Hall of Fame bedanken“, fährt Wolfgang Fraissinet fort. „Dieses Mikrofon gesellt sich zu fünf weiteren Neumann- und Sennheiser-Modellen, die solch eine Auszeichnung erfahren haben. Dies ist eine große Ehre für uns.“

18.06.2015
Nachfolge der KM 100 Serie

Die Kleinkondensatorserie KM A ist der Nachfolger der KM 100 Serie. Die Kapselköpfe der KM 100 Serie (so genannte AK- Serie) sind weiterhin verfügbar. Nur die Ausgangsstufe KM 100 wurde eingestellt. Die Kapselköpfe (AK Serie) können mittels eines mechanischen Adapters (AR 100 KA) auch an der Ausgangsstufe der KM A Serie verwendet werden. Der Adapter ist über unsere Neumann-Distributionspartner erhältlich.

www.tecawards.org
www.tecawards.org
20.02.2015
Das TiME Lab – Ausgestattet mit Neumann Studiomonitoren

Das TiME Lab des Fraunhofer Heinrich Hertz Instituts (HHI) ist ein einzigartiges System, das den Nutzer in die Lage versetzt, medial vermittelte Inhalte scheinbar losgelöst von der zugrunde liegenden Technik zu erleben. Das HHI entwickelte eine auf dem Leitbild von „Immersive Media“ basierende Technik, die den Rezipienten einen völlig neuen Bild- und Klangeindruck verschafft. Das System liefert Bilder als Projektion in höchster 3D-Auflösung und räumliches Audio in maximaler Klangqualität (Objektorientiertes 3D-Audio / Wellenfeldsynthese). Dieser Systemansatz definiert den gegenwärtig technisch machbaren Stand der medialen Erlebnisqualität. Die Präsentation des Projektes fand im Rahmen der Avant Première während der Berlinale 2015 statt.

Avant Premier 180 degrees screen

Zusammen mit einem IOSONO-Prozessor kamen 32 Neumann KH 120 Studiomonitore und vier KH 870 Subwoofer für die Wiedergabe dieses 3D-Audio-Erlebnisses zum Einsatz. Das wichtigste Auswahlkriterium gegenüber anderen Lautsprechern war die hohe Klangtransparenz der Neumann-Monitore, die zielführend für das gesamte Projekt ist.

Avant Premier rear monitors

Der Dokumentarfilm „PLAYING THE SPACE“ wurde im 180°-Panorama-Format produziert und ist Raum- und Musikerlebnis zugleich. Durch die innovative Technik werden nicht nur verschiedene Musikstile sondern auch akustische Räume und Erlebniswelten erfahrbar. Ob Klassik, Performancekunst oder Choralmusik - in der Philharmonie, im Stattbad Wedding oder im Kraftwerk Berlin - jeder dieser Orte hat seine eigene Identität.
TiME Lab ist eine Netzwerkplattform zur Entwicklung neuer immersiver Medientechnologie; Partner für PLAYING THE SPACE sind u.a. der Rundfunkchor Berlin, die Berliner Philharmoniker, die Berlinale, ARRI sowie die Firmen Sennheiser und Neumann, die dieses Projekt unterstützten.

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