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Diese Rubrik bietet Ihnen eine zusammenfassende Darstellung der Firma Neumann sowie eine umfangreiche Übersicht über die Historie und die bisher auf den Markt gebrachten Produkte.

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Der ganz große Wurf
Rückblickend kann man das Jahr 1947 als ein sehr erfolgreiches Jahr für die Firma Neumann bezeichnen. Basierend auf einer großen Erfindung wurde das Mikrofon entwickelt, das die moderne Studiomikrofontechnik bislang am nachhaltigsten beeinflußte. Das U 47 war das erste Kondensatormikrofon mit umschaltbarer Richtcharakteristik überhaupt. Es revolutionierte den Markt derart, daß es in Amerika das RCA-Bändchenmikrofon verdrängte, das bisher den Studiostandard darstellte.

Das U 47 bestand aus einer Doppelmembrankapsel, deren zwei Membranen relativ zur Mittelelektrode gleichsinnig oder auch neutralisierend polarisiert werden konnten, so daß eine Umschaltung zwischen den Charakteristiken Kugel und Niere möglich wurde. In einer Sonderausführung (U 48) konnten die beiden Membranen, ebenfalls relativ zur Mittelelektrode, gegensinnig polarisiert werden, was eine Umschaltung zwischen den Charakteristiken Niere und Acht erlaubte.

U 47 (1947)
U 47 (1947)
Die ersten fernumschaltbaren Mikrofone
Als Weiterentwicklung entstanden in den Jahren 1949 und 1950 neue Mikrofonmodelle. Das M 50 aus dem Jahr 1950 war mit einer Druckkapsel ausgestattet, die für eine exzellente Kugelcharakteristik in Acrylglas eingebettet war. Als noch wertvoller erwies sich jedoch das fernumschaltbare M 49.

Neumanns Arbeit am M 49 fiel mit einer ähnlichen Erfindung eines Ingenieurs namens Großkopf (vom damaligen Zentrallabor des Nordwestdeutschen Rundfunks in Hamburg) zusammen. Hierbei wurde eine Mikrofonmembran gegen die Mittelelektrode fest polarisiert, während sich die Kapselvorspannung der anderen mittels eines Potentiometers variieren ließ. Auf diese Weise wurde es möglich, die Richtcharakteristik eines Mikrofons von Kugel über Niere bis hin zur Acht stufenlos einzustellen.

Neumann gelang es, sich für diese Methode die Patentrechte zu sichern, und konnte so das erste fernumschaltbare Mikrofon auf den Markt bringen - das M 49. Viele andere Mikrofonhersteller folgten diesem Beispiel, jedoch ausschließlich in Lizenz.

M 49 (1951)
M 49 (1951)
Neue Anforderungen durch Fernsehen und Stereotechnik
Während der fünfziger Jahre waren die beiden bedeutendsten europäischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Tontechnik zweifellos das Fernsehen und die Stereophonie. Für beide Bereiche wurden spezielle Mikrofone benötigt.

Ab 1953 begann Neumann, Kleinmikrofone mit nur 21 mm Durchmesser herzustellen, und kam damit den Anforderungen der Fernsehgesellschaften nach kleineren und handlicheren Modellen nach. So gab es verschiedene Mikrofone mit Kugel- oder Nierencharakteristik und eines, bei dem man zwischen Kugel, Nieren- und Achtercharakteristik umschalten konnte.

Für natürliche Stereoaufnahmen waren zwei Mikrofone erforderlich, die so positioniert werden mußten, daß die Koinzidenz von zeitlichem Verlauf und Amplitudengang gewährleistet war. Als ideale Lösung hierfür erwies es sich, zwei Kapseln in einem Gehäuse unterzubringen.

1956 ging bei Neumann das SM 2 in Produktion, das jahrelang das weltweit einzige Stereomikrofon war.

KM 53 (1953)
KM 53 (1953)
SM 2 (1956)
SM 2 (1956)
Meßtechnik
Die Möglichkeiten, die die Stereophonie hinsichtlich realistischer Tonwiedergabe bietet, wurden während der folgenden zweieinhalb Jahrzehnte intensiv erforscht.

Im Labor erzielte man einen Durchbruch bereits im Jahr 1934, als Neumann den P 2 Dämpfungsschreiber - den ersten serienmäßig produzierten, logarithmisch anzeigenden Pegelschreiber - entwickelte, der in akustischen Meßlabors jahrelang als das Standardmeßgerät galt und weltweit verkauft wurde.

In diesem Zusammenhang dürfen auch die von Neumann entwickelten Meßmikrofone nicht unerwähnt bleiben.

Dämpfungsschreiber (1934)
Dämpfungsschreiber (1934)
Meßmikrofon MM 2 (1949)
Meßmikrofon MM 2 (1949)


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