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Diese Rubrik bietet Ihnen eine zusammenfassende Darstellung der Firma Neumann sowie eine umfangreiche Übersicht über die Historie und die bisher auf den Markt gebrachten Produkte.

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Die Weiterentwicklung der Schallplattentechnik
Die in den Anfangsjahren bis etwa 1953 von Neumann gebauten Schallplattenschneidmaschinen waren für Schallplatten mit konstantem Rillenvorschub vorgesehen. In den Jahren bis 1955 entwickelte Neumann ein Verfahren, um den Rillenvorschub variabel in Abhängigkeit der aufgezeichneten Amplitude zu steuern. Hierzu wurde auf dem Tonbandgerät ein zusätzlicher Abhörkopf montiert, der etwa eine halbe Plattentellerumdrehung vor der Aufzeichnung die Größe der aufzuzeichnenden Rillenamplitude ermittelte und als Steuersignal über einen entsprechenden Steuerverstärker der Schneidmaschine zuführte. Damit war natürlich auch ein separater variabler Vorschubantrieb erforderlich. Hiermit war es dann erstmals möglich, die Spielzeit einer Langspielplatte auf ca. 30 Minuten zu verlängern.

Bisher war die Schallplatte monophon, die Aufzeichnung erfolgte in Seitenschrift. 1956 führte Neumann seinen ersten Stereo-Schallplattenschreiber ZS 90/45 ein, mit dem sowohl Seitenschrift- wie auch Tiefenschriftaufzeichnungen gemacht werden konnten. Der Schreiber wurde so angesteuert, daß er die beiden Stereokanäle unter einem Winkel von 45° in die beiden Flanken der Rille einschrieb. Im Laufe der Jahre wurden weitere Schallplattenschreiber entwickelt, deren Qualität sich immer weiter verbesserte. Es handelte sich stets um elektrodynamische gegengekoppelte Wand-ler. Die Typenreihe ging weiter mit dem SX 45, SX 68, SX 74 und schließlich SX 84.

Auf dem Schallplatten-Schneidmarkt hatten sich im Laufe der Jahre viele Firmen mit ihren Produkten einen Namen gemacht. Dazu gehörten z.B. Ortofon, Westrex, Scully, Fairchild, Dauphine und andere. Ende der 50er Jahre war Neumann weltweit als einzige Firma übriggeblieben, die eine komplette Überspielanlage für den Transfer von Band auf Platte liefern konnte. Neumann empfand diese Position als ernste Verpflichtung, weiterhin an der Verbesserung der Schallplattentechnik zu arbeiten. Dies schlug sich in der Weiterentwicklung der Schallplattenschreiber nieder und in der Verbesserung des Schneidverfahrens.

Ein interessantes Phänomen ist in diesem Zusammenhang die Spurverzerrung oder Tracing Distortion, die sich dadurch ergibt, daß die geometrische Form des Werkzeugs, mit dem die Schallrille geschnitten wird, sich von der des Abtasters unterscheidet. Der Schneidstichel ist ähnlich wie ein Spaten geformt, der Abtaster hat hingegen die Form einer Kugel. Dadurch entsteht bei der Abtastung die Spurverzerrung, die im wesentlichen Klirrfaktor k2 besteht. Neumann baute 1968 den Tracing Simulator, der dieses Problem löste.

Zusammen mit der TELDEC führte Neumann Anfang der 70er Jahre die Entwicklung einer mechanisch aufgezeichneten und über eine Druckabtastung abzuspielenden Bildplatte erfolgreich durch. Die Erfahrungen, die dabei gesammelt werden konnten, führten auch wieder zu einer wesentlichen Verbesserung des Schallplattenschneidvorganges. Anfangs wurden Schallplatten in Wachs geschnitten, später lange Jahre hindurch in eine Schallfolie, die mit einem Nitrozelluloselack beschichtet war. Neumann führte die DMM-Technologie ein, dabei wurde die Schallfolie durch eine Kupferfolie ersetzt, so daß Direkt in Metall geMastert wurde, DMM. Das Ergebnis ist eine erheblich verbesserte Impulstreue des aufgezeichneten Signals, wodurch die Klangqualität der Schallplatte erneut erheblich verbessert wurde.

Schallplattenrille
Schallplattenrille
Schreiberaufhängung mit Schneidkopf SX 74
Schreiberaufhängung mit Schneidkopf SX 74
Komplette Schall- plattenüberspielanlage
Komplette Schall- plattenüberspielanlage
DMM-Schneidanlage
DMM-Schneidanlage


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