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Diese Rubrik bietet Ihnen eine zusammenfassende Darstellung der Firma Neumann sowie eine umfangreiche Übersicht über die Historie und die bisher auf den Markt gebrachten Produkte.

Falls Sie Berlin einmal besuchen wollen, finden Sie interessante Links mit Informationen zu einer hochinteressanten Metropole, die seit dem Fall der Mauer in einem ständigen Wandel begriffen ist.
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Wieder einen Schritt voraus: Die TLM-Technik
Zur AES-Convention 1983 in Amsterdam hob Neumann eine völlig neue Mikrofonserie mit einer weiterentwickelten Schaltungstechnik aus der Taufe: Die TransformatorLosen Mikrofone der Serie "fet 100". Deren erster Vertreter war das in der Richtcharakteristik fünffach umschaltbare TLM 170. Es verwendete die gleiche Doppelmembrankapsel wie sein etwas älterer, mit einem Übertrager bestückter Bruder U 89. Mit beiden Mikrofonen konnte jeweils der bis dahin übliche Dynamikumfang von Studiomikrofonen deutlich verbessert werden. Ihre Elektroniken hatten niedrigere Eigenstörpegel bei gleichzeitig höherer Aussteuerbarkeit als ihre Vorgänger. Sie stellten außerdem zu den üblichen drei Richtcharakteristiken Kugel, Niere und Acht erstmals auch die Breite Niere und die Hyperniere zur Verfügung, was ebenfalls eine Marktneuheit war.

Der "besonders offene, freie Klang" der TLM-Technik, der Feinstrukturen übertragbar macht, "als ob ein Vorhang beiseite gezogen worden sei", ermutigte Neumann, in rascher Folge weitere Mikrofone damit auszurüsten. Um die recht komplexe Schaltung allerdings in Kleinmikrofonen unterbringen zu können, war zunächst ein weiterer Entwicklungsschritt notwendig: Die Hybridtechnik. Mit ihr gelang es sogar, die gesamte Elektronik unmittelbar in die Kapselgehäuse einzubauen, womit die "Aktiven Kapseln" der KM 100-Serie geboren waren. So haben die Kleinmikrofone von Neumann nicht nur wiederum einen deutlichen Schritt hin zu verbesserten technischen Daten gemacht, sondern die Kapseln konnten nun mit Hilfe vielfältigen Zubehörs wie Schwanenhälsen, Stativhalterungen, diversen Kabeln und Neigevorrichtungen ohne elektroakustische Einbußen beliebig eingesetzt werden.

Inzwischen hat diese Kleinmikrofon-Familie sieben unterschiedliche Kapsel-Mitglieder mit allen üblichen Richtcharakteristiken. Dazu gehören auch Stereohalterungen für XY-, ORTF- und MS-Aufnahmetechniken.

TLM 170
TLM 170
Hybridschaltung
Hybridschaltung
Aktive Kapseln AK 40 und AK 20 des KM 100-Systems (1988/1996)
Aktive Kapseln AK 40 und AK 20 des KM 100-Systems (1988/1996)
Die Spezialisten
Neben dem bereits erwähnten Kunstkopf kam 1992 auch das Kugelflächenmikrofon KFM 100 für ein weiteres, spezielles Stereoaufnahmeverfahren auf den Markt. Es besaß auf dem Durchmesser einer kopfgroßen Holzkugel zwei kleine, hochwertige Kondensatorkapseln, die für die Entwicklung des Grenzflächenmikrofons GFM 132 für streifenden Schalleinfall optimiert waren.

Das KFM 100 war damit ein Mikrofon für besonders natürliche Stereo-Aufnahmen mit großer akustischer Raumtiefe, das sich hervorragend für die Übertragung sehr komplexer Schallfelder eignete, wie sie Kirchen und große Säle aufweisen.

Speziell für Außenaufnahmen wurde das Stereo-Richtrohrmikrofon RSM 191 entwickelt. Der Aufnahmewinkel der MS-Kombination kann mit der zugehörigen Matrixbox den unterschiedlichsten Aufnahmesituationen angepaßt werden.

KFM 100 (1992)
KFM 100 (1992)
GFM 132 (1990)
GFM 132 (1990)
RSM 191 (1988)
RSM 191 (1988)


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